Erstellt am 12. August 2015, 05:31

von Heribert Hudler

Qualitätssiegel für Most. Nun dürfen geprüfte Qualitätsmoste auch mit einem Qualitätssiegel auf der Flasche versehen werden. Die Produzenten freuen sich sehr darüber.

Nach der Besprechung: Obmannstellvertreter des Landesobstbauverbands Bernhard Datzberger, Michael Oberaigner, Alois Binder, stehend: vom Bundesministerium Rudolf Schmid und Martin Raggam, NÖ LK Wolfgang Lukas, Obmann Obstbauverband Hans Hiebl, Ministerialrat Christian Jaborek, Vizepräsident NÖ LK Otto Auer und NÖ LK-Andreas Ennser.  |  NOEN, privat

Bereits seit Jänner 2014 haben Mostproduzenten die Möglichkeit,nach Vorbild des größeren Bruders, dem Wein, einen Qualitätsmost mit staatlicher Prüfnummer, also mit dem höchsten Level in der Mostbereitung per staatlichem Bescheid, zu produzieren.

Künftig wird das Qualitätssiegel „Österreichischer Qualitätsobstwein“ samt Bundesadler den Verschluss jedes Qualitätsmostes für die Konsumenten nach außen sofort auf den ersten Blick ersichtlich machen.

Meilenstein in der Geschichte des Mostes 

„Diese Errungenschaft kann mit Fug und Recht als Meilenstein in der Geschichte des Mostes bezeichnet werden, und hat wie so viele Innovationen seine Geburtsstunde in der Wiege Österreichs, dem Mostviertel und bei seinen Mostbauern genommen“, sagte der Obmann vom Obstbauverband, Hans Hiebl.

Beschlossen wurde das Qualitätssiegel beim Mostproduzenten Binder in St. Johann zusammen von Vertretungen der Landwirtschaftskammer, Wirtschaftskammer, dem Bundesministerium für Land, Forst, Umwelt und Wasser, dem Landesobstbauverband für NÖ sowie dem Obstbauverband Mostviertel, um die europäische Strategie der Mostvermarktung der Produzenten in der Region fortzusetzen.