St. Peter in der Au

Erstellt am 07. April 2017, 05:33

von Sabine Hummer

St. Peter: Finanzspitze ist positiv. Sparsame Finanzpolitik der Gemeinde wird seitens des Landes goutiert. Gesamtschuldenstand konnte um rund zwölf Prozent reduziert werden.

Symbolbild  |  Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Ein sehr gutes Zeugnis wurde der Gemeindegebarung seitens der Finanzabteilung des Landes Niederösterreich attestiert. Nachdem die Gemeinde 2012 einen Abgang im Gemeindebudget zu beklagen hatte und auch in den letzten Jahren die Finanzen eher knapp waren, hat sich nun zur Freude von Bürgermeister Johannes Heuras das Blatt gewendet.

„Die unangekündigte Prüfung des Landes hat ein sehr erfreuliches Ergebnis gebracht. Erstmals seit Jahren haben wir eine leicht positive Finanzspitze. Es freut uns sehr, dass wir wieder so gut dastehen“, betont Heuras. Denn St. Peter habe ja als Großgemeinde viele Dinge vier- bis fünfmal zu bezahlen.

Schulden wurden um 800.000 Euro abgebaut

Auch der Rechnungsabschluss 2016 kann sich zeigen lassen und wurde vom Gemeinderat einstimmig bewilligt. Rund 8,73 Millionen Euro standen im Ordentlichen Haushalt zur Verfügung, wobei sich einnahmenseitig vor allem die Ertragsanteile mit mehr als vier Millionen Euro und die Kommunalsteuer mit knapp 960.000 Euro erfreulich entwickelten.

Bei den Ausgaben schlugen die Bereiche Gesundheit und Soziales mit 1,87 Millionen Euro, Kanal und Wasser mit 1,17 Millionen Euro sowie Kindergärten und Schulen mit rund 843.560 Euro zu Buche. Für Straßenbau und Güterwege wurden zirka 234.690 Euro ausgegeben.

In Außerordentlichen Haushalt standen 2,56 Millionen Euro zur Verfügung, die zu großen Teilen in den Kanalbau investiert wurden.

„Das Beste am Rechnungsabschluss ist, dass wir den Schuldenstand, wie es bereits im Vorjahr gelungen ist, deutlich reduzieren konnten. Das zeigt, dass wir gut gewirtschaftet haben, obwohl so viele Projekte umgesetzt wurden“, betont der Bürgermeister. Insgesamt belaufen sich die Schulden der Gemeinde auf derzeit rund 6,4 Millionen Euro und sind damit um zwölf Prozent geringer als im Vorjahr.