Erstellt am 15. April 2016, 04:34

von Hermann Knapp

Sanierung beschlossen. Amstettner Fraktionen sind sich einig mittelfristig rund 1,7 Millionen Euro in Gebäude zu investieren. Nutzungs-Workshop im Mai geplant.

Rund 1,7 Millionen Euro wird die Stadt in die Sanierung von Schloss Edla stecken. Ab Mai wird mit den Bürgern wieder über die künftige Nutzung es Gebäudes beraten. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv

Ende November 2014 lud die Stadt zu einem Informationsabend über die Zukunft von Schloss Edla ein. Bürger, Anrainer, Vereinsvertreter und Historiker brachten bei dieser Veranstaltung im Stadtwerkehaus viele Ideen und Wünsche ein.

Damals wurde in Aussicht gestellt, dass es bereits im Februar 2015 einen weiteren Workshop geben werde, der dann nicht stattfand. Auch ein für den Spätsommer geplantes fraktionelles Treffen kam nicht zustande, weil die Flüchtlingskrise da alle anderen Themen überlagerte.

Vor zwei Wochen war es aber schließlich doch so weit und die Parteien haben darüber entschieden, wieviel Geld in die Renovierung des Schlosses gesteckt werden soll.

Denkmalamt redet auch ein Wörtchen mit

Drei Varianten liegen auf dem Tisch. „Wir haben eine Lightversion, die nur die notwendigsten Renovierungsarbeiten umfassen würde. Dann gibt es eine mittlere Variante, die auch eine Deckenverstärkung vorsieht, damit der erste Stock voll genutzt werden kann. Und zuletzt wäre da auch noch die Möglichkeit gewesen, zusätzlich noch das Dachgeschoss auszubauen“, sagt Kulturstadträtin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Die Politik hat sich für den goldenen Mittelweg entschieden. Im mittelfristigen Finanzplan wird daher Geld für die Sanierung des Schlosses samt Deckenverstärkung bereit gestellt. Rund 1,7 Millionen Euro wird die Instandsetzung des altehrwürdigen Hauses kosten.

Das Denkmalamt redet da natürlich auch ein gewichtiges Wörtchen mit. „Nachdem diese Grundsatzentscheidung gefallen ist, können wir nun auch beim Nutzungs-Konzept weiterdenken“, sagt die Kulturstadträtin.

Im Mai sollen die Bürger – vor allem jene, die schon im November 2014 dabei waren – erneut zu einem Ideen-Workshop eingeladen werden. Vorgaben wird es dabei keine geben. „Wir wollen uns im Moment inhaltlich noch auf gar nichts festlegen. Mir ist eine offene Diskussion sehr wichtig“, betont Königsberger-Ludwig.