Erstellt am 19. März 2016, 05:34

von Hermann Knapp

Schülerzahl steigt weiter: Zubau möglich. Spätestens im Schuljahr 2017/18 ist das bestehende Haus zu klein. In Wallsee wird daher über Zubau nachgedacht.

Liane Gutenbrunner, Direktorin der Neuen Mittelschule, Bürgermeister Hans Bachinger, Volksschuldirektorin Sissy Mayr und der Obmann des Mittelschulausschusses, Karl Haselmayr, freuen sich über den guten Ruf der Wallseer Schulen und wachsende Schülerzahlen. Foto: Hudler  |  NOEN, Hudler
Erfreuliches hat Bürgermeister Hans Bachinger in Sachen Schulstandort zu berichten. Die Zahl der Kinder wächst deutlich an. „Für das Schuljahr 2017/2018 werden wir in der Volksschule eine Klasse mehr brauchen und in der Mittelschule zwei Klassen mehr.“

„Viele gehen lieber in die Mittelschule“

Diese Entwicklung ist natürlich eine Folge der konsequenten Siedlungspolitik, aber auch des guten Rufes der Schulen. „Auch viele Kinder aus Oed und Zeillern gehen nicht ins Gymnasium, sondern lieber in die Mittelschule in Wallsee“, freut sich der Ortschef.

Der Anstieg der Schülerzahl bringt allerdings mit sich, dass die Gemeinde über einen Zubau nachdenken muss, denn im bestehenden Haus ist für so viele Klassen kein Platz. „Die Fachleute des Landes werden demnächst zu einer Bedarfsprüfung zu uns kommen. Wir hoffen, dass wir dann rasch eine Genehmigung für die Erweiterung bekommen und in die Planung gehen können“, sagt Bachinger.

„Müssen natürlich Barrierefreiheit herstellen“

In einem möglichen Projekt will er nicht nur zusätzliche Klassen, sondern auch Räumlichkeiten für die Musikschule schaffen und den Einbau eines Liftes im Schulgebäude andenken. „Denn es soll ja zu Änderungen im Sonderschulgesetz kommen. Das könnte bedeuten, dass künftig auch Kinder mit körperlichen Behinderungen die Schule besuchen. Da müssen wir natürlich die Barrierefreiheit herstellen.“

Von der Regierung würde sich Bachinger wünschen, die Schulreform voranzutreiben, damit man als Schulerhalter endlich weiß, woran man ist. „Da die Kinder ohnehin schon die meiste Zeit des Tages in der Schule verbringen, kann man auch gleich die Gesamtschule realisieren. Das heißt für uns Gemeinden dann aber auch, dass wir mehr Platz schaffen müssen. Denn die Lehrer werden dann mit den 45 Zentimetern Arbeitsfläche nicht mehr auskommen.“