Erstellt am 05. Mai 2015, 06:15

von Daniela Führer

Zwei Rekordjäger aus Zeillern. Der 17-jährige Julian Mayrhofer aus Ludwigsdorf und sein Kollege Florian Winter sind die ersten Österreicher, die den Orange Level im Showbarkeepen erreicht haben.

Julian Mayrhofer hat den Orange Level im Showbarkeepen in der Tasche. Foto: FlairBros  |  NOEN, FlairBros
Er jagt einen Rekord nach dem anderen: Die Rede ist vom 17-jährigen Julian Mayrhofer aus Zeillern. Mit 15 Jahren und somit als jüngster Österreicher erwarb er im Vorjahr das Zertifikat als Showbarkeeper durch die World Flair Association (WFA).

Gemeinsam mit seinem Schulkollegen Florian Winter– beide besuchen die 3. Klasse der Tourismusfachschule St. Pölten – war er sogar der jüngste „Yellow Level Graded“ Showbarkeeper weltweit.

Tolle Musik und spektakuläre Tricks

Jetzt legten die beiden noch ein Scheibchen drauf. Die 17-Jährigen sind die ersten Österreicher, die den „Orange Level“ im Showbarkeepen in der Tasche haben. Beim Showbarkeepen geht es übrigens darum, zu Musik mit spektakulären Tricks wie fliegenden Flaschen einen Cocktail zu mixen.

Die Zertifizierungen werden von der WFA, einem globalen Netzwerk für Showbarkeeper, vorgeschrieben. Den Vorsitz der Organisation vertritt der Engländer Tom Tyer (ehemaliger Weltmeister und vielfacher Grand Slam Turniersieger), bei dem Julian Mayrhofer schon persönlich geschult wurde.

Vier Bereiche bravourös gemeistert

In Österreich nahm Martin Schlamberger, mehrfacher österreichischer Staatsmeister, die Prüfung ab. Florian Winter und Julian Mayrhofer meisterten die Bereiche free poring (punktgenaues Einschänken von vorbestimmten Messeinheiten), speed round (in 50 Sekunden müssen zwei Cocktails ordnungsgemäß gemixt werden), working flair (Showbarkeepen mit halbvollen Flaschen) und exhibition flair (vorgeschriebene Moves mit mindestens 2cl Flüssigkeit in der Flasche) bravourös.

„Unsere nächsten Ziele sind die Staatsmeisterschaften im Mai in Wien, danach die Zertifizierung in den Farben green und blue. Danach hat man die Möglichkeit, bei Grand Slams mit den Plätzen drei, zwei und eins die nächsten Levels zu erreichen“, erklärt Florian Winter. „Den obersten Level erreicht man erst mit dem Weltmeistertitel, wobei da nur die besten jedes Landes antreten dürfen.“