Erstellt am 27. Februar 2016, 11:32

von APA/Red

SPÖ-"Ankick zur Bürgermeisterschaft" 2016. Mit einer Delegiertenversammlung hat die SPÖ St. Pölten am Samstag den "Ankick zur Bürgermeisterschaft" 2016 genannten Start in den Kommunalwahlkampf, vorgenommen und ihr Team formiert.

 |  NOEN, NÖN
Symbolträchtiger Ort war mit der NV Arena ein Fußballstadion. In der NÖ Landeshauptstadt wird am 17. April der Gemeinderat neu gewählt.



Bürgermeister Matthias Stadler geht zum dritten Mal nach 2006 und 2011 als "Kapitän" und somit als SPÖ-Spitzenkandidat ins Rennen. Seit Juli 2004 fungiert er als Stadtoberhaupt. Das Wiedererreichen der absoluten Mehrheit ist das klare Wahlziel. Stadler und sein Team haben 56,76 Prozent aus 2011 zu verteidigen.

"Liebe, Lust und Leidenschaft"

"Wir werden auch die Zukunft meistern!", "Liebe, Lust und Leidenschaft", "Raus auf den Platz, der St. Pölten heißt" und "Weiter gehts" lauten Slogans des "Titelverteidigers" in der NÖ Landeshauptstadt. Dem Wahlkampfstart der Stadtpartei wohnte auch LHStv. Karin Renner bei.

Stadler mit 97,4 Prozent zum Spitzenkandidaten gewählt

Stadler wurde am Samstag mit 98,5 Prozent zum Stadtparteivorsitzenden und mit 97,4 Prozent zum Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl gewählt. "Das Match ist heute angepfiffen", sagte er vor 343 Delegierten in der NV Arena. Eine "Stimme für unser St. Pölten" am 17. April sei eine für die SPÖ oder persönlich für ihn.

Der Bürgermeister verwies in seiner Rede u.a. auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt mit inzwischen 3.400 Betrieben. Vor 30 Jahren (als St. Pölten Landeshauptstadt wurde) seien es noch 1.600 gewesen. Stadler kündigte "Volldampf" an, um weitere Unternehmen anzusiedeln. Denn: "Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist auch eine exzellente Arbeitsmarktpolitik."

Bildungsstadt in Niederösterreich

St. Pölten habe Wachstum, erinnerte Stadler. Weil Wohnen boome, werde auch die dazugehörige Infrastruktur hergestellt. In "die Bildungsstadt in Niederösterreich" mit 25.000 Schülern und Studenten sollen zudem weitere universitäre Einrichtungen gebracht werden.

Was die Wahl selbst angehe, gebe es nie eine "g'mahte Wies'n". "Man kann ausrutschen, wenn man übermütig ist", warnte der Stadtchef. Daher laute die Devise ab sofort: "Sechs Wochen rennen" bis zum 17. April.

Der seit wenigen Wochen 50-jährige "Titelverteidiger" ist der 31. Bürgermeister von St. Pölten. Seit 2013 ist Stadler zudem Landesparteichef der SPÖ.