Erstellt am 30. März 2016, 06:04

von Daniel Lohninger

VP-Vorstoß für kleine Lup-Busse. Krempl-Spörk will Busse dem Bedarf anpassen. Stadt: „Teurer für Steuerzahler.“

 |  NOEN, zVg

Kleine statt große Busse fordert VP-Stadtrat Markus Krempl-Spörk für manche Lup-Linien. Vor allem auf weniger frequentierten Strecken, in Stadtteilen und in engen Gassen ließe sich so die Lärmbelästigung für Anrainer reduzieren. Auch im Feiertagsverkehr, der 2017 kommen soll, hält Krempl-Spörk kleine Busse für eine gute Option. „Ich sehe in vielen anderen Städten, dass auf manchen Linien kleinere Busse unterwegs sind, die die Lärmbelästigung lindern“, so Krempl-Spörk.

Im Magistrat verweist man darauf, dass die Gleichung „Kleine Busse ist gleich weniger Lärm“ nicht richtig sei: „Die Lärmemissionen hängen nicht nur von der Größe des Fahrzeugs, sondern auch Fahrzeugtyp und vom Fahrverhalten ab.“ Ein Bussystem sei nur effizient, wenn die Stehzeiten der Busse kurz gehalten werden. Der Einsatz kleinerer Busse erhöhe die Stehzeiten und sei somit für die Steuerzahler wesentlich teurer. SP-Vizebürgermeister Franz Gunacker rechnet zudem vor, dass eine Doppelflotte auch doppelte Kosten für Reparatur und Wartung bringe.