Erstellt am 11. November 2015, 04:28

von Hermann Knapp

Stadtsaal: ÖVP will mit Planung starten. Volkspartei möchte in Hausmening ein neues Haus errichten, mit Ortsvorstehung, Vereinsräumen und einem Saal.

Der Stadtsaal in Hausmening: Die VP möchte es abreißen und am Standort ein neues Kommunalzentrum errichten. Foto: Heribert Hudler  |  NOEN, Heribert Hudler

Die Budget-Gespräche in der Stadt für das Jahr 2016 haben bereits begonnen. Eine klare Forderung kommt vom ÖVP-Gemeindeparteiobmann von Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth.

„Beim Stadtsaal muss in absehbarer Zeit etwas geschehen und daher sollte Geld für eine Planung im Voranschlag vorgesehen werden“, so Gemeinderat Anton Geister.

„Veranstaltungsraum ist sicher nicht zu viel verlangt“

Für die ÖVP war das Volkshaus ja schon im Gemeinderatswahlkampf ein wichtiges Thema. Geister spricht sich dafür aus, das alte Gebäude zu schleifen, denn dieses sei mit seiner schlechten Isolierung und der Stromheizung ein Energiefresser.

„Dass sich im Haus keine Gastwirtschaft halten konnte, liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Betriebskosten einfach unerschwinglich sind“, sagt der VP-Gemeinderat.

Die ÖVP tritt dafür ein, an dem Standort ein neues, modernes Kommunalzentrum mit Räumen für die Ortsvorstehung, für die Vereine und mit einem Saal zu errichten. „Unser Ortsteil ist mit seinen rund 5.000 Einwohnern größer als die meisten Gemeinden im Bezirk, ein Veranstaltungsraum ist daher sicher nicht zu viel verlangt.“

Geister ist klar, dass die Verwirklichung eines derartigen Projektes etliche Jahre in Anspruch nehmen wird. „Gerade deshalb ist es aber wichtig, dass wir es angehen und den Stadtsaal in den mittelfristigen Finanzplan aufnehmen.“