Erstellt am 27. Januar 2016, 11:33

von Daniela Führer

Taxi „Mosti“ seit 15 Jahren auf Kurs. 2001 startete das Taxiprojekt. 150 Fahrten werden durchschnittlich pro Monat abgewickelt.

Vizebürgermeisterin Sabine Dorner, Bürgermeister und »Mosti«-Arbeitsgruppensprecher Gernot Lechner sowie Karin Schildberger vom regionalen Mobilitätsmanagement (v.l.) freuen sich über den anhaltenden Bedarf des Anrufsammeltaxis »Mosti«. Speziell in Winklarn werden jedes Jahr viele Fahrten verbucht. »Da bei uns die Gemeinde die Fahrtkosten für Senioren zu gewissen Veranstaltungen wie Gratulationsfeiern oder Seniorenfasching übernimmt«, erklären Dorner und Lechner. Foto: Schlemmer  |  NOEN, Schlemmer

In mittlerweile neun Gemeinden um Amstetten zieht das Mostviertler Anrufsammeltaxi (AST) „Mosti“ seit stolzen 15 Jahren seine Kreise.

Im Jahr 2001 taten sich Winklarn, Zeillern, Euratsfeld, Oed-Öhling, Ferschnitz, St. Georgen/Ybbsfelde und Neustadtl zusammen und hoben als Vorreiter dieses Taxiprojekt aus der Taufe. Etwas später schlossen sich auch Ardagger und Viehdorf dem „Mosti“-Netz an.

„Das Anrufsammeltaxi ist eine Ergänzung zum bestehenden Linienbusangebot“, betont Mostiarbeitsgruppensprecher und Bürgermeister von Winklarn, Gernot Lechner.

„Sind positiv überrascht von der Bilanz“

Im Durchschnitt werden 150 „Mosti“-Fahrten pro Monat registriert.

„Wir sind positiv überrascht von der Bilanz. Die 150 Fahrten halten sich relativ konstant, das ist gut. Man muss bedenken, dieses Projekt war eines der ersten dieser Art und besteht nach wie vor. In anderen Regionen in Niederösterreich gibt es doch eine Fluktuation bei derartigen Projekten. Es werden welche ins Leben gerufen, manche aber auch wieder eingestampft“, weiß Karin Schildberger von der NÖ Regional GmbH, Fachbereich Mobilität.

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Das Anrufsammeltaxi funktioniert folgendermaßen: Mehrmals täglich fährt das Anrufsammeltaxi bei Bedarf zu vorgegebenen Zeiten in den „Mosti“-Gemeinden oder in Amstetten ab. „Bis spätestens 60 Minuten vor der Abfahrt muss das Taxi unter ( 0810/810278 bestellt werden“, erklärt Karin Schildberger.

Nur so sei es organisatorisch machbar. Ist das Taxi da, kann es für Fahrten innerhalb der Gemeinden, nach Amstetten sowie von Amstetten in die Gemeinden zu „Mosti“-Haltestellen genutzt werden.

Gegen einen Komfortzuschlag bringt es die Fahrgäste auch zu einer individuellen Zieladresse. „Fahrgäste, die eine Jahres-, Monats- oder Wochenkarte besitzen, zahlen dann nur den Komfortzuschlag von 3,50 Euro“, erklärt die Mobilitätsbeauftragte.


„Mosti“ im Jahresvergleich

2004 wurden 577 Fahrgäste vom Anrufsammeltaxi „Mosti“ transportiert. Die Top-Gemeinden 2004:
206 Personen in Ferschnitz
161 Personen in Winklarn
91 Personen in St. Georgen/Y.

2014 waren es insgesamt 487 Personen, die vom „Mosti“ befördert wurden. Die Top-Gemeinden 2014:
214 Personen in Viehdorf
128 Personen in Winklarn
78 Personen in Euratsfeld