Amstetten

Erstellt am 22. Oktober 2016, 03:34

von Hermann Knapp

„Hausmittel“ zum Schutz vor Einbrechern. Wichtig ist es, wenn man abends ausgeht, Licht im Haus brennen zu lassen und im Garten Bewegungsmelder zu montieren.

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Ganoven nützen die rasch hereinbrechende Dämmerung wieder für ihre Einbruchstouren. Gefährdet sind in der Zeit zwischen 16.30 Uhr und 21 Uhr vor allem Wohnhäuser, wo offensichtlich niemand zu Hause ist.

In Greinsfurth haben Ganoven in der Vorwoche in zwei Häusern schon zugeschlagen. Ortschaften in der Nähe von Hauptverkehrsrouten sind besonders gefährdet, weil es sich bei den Tätern meist um überörtlich agierende Ostbanden handelt.

„Dämmerungsstreifen“ wieder eingeführt

Das Bezirkspolizeikommando hat mit Oktober wieder sogenannte „Dämmerungsstreifen“ eingeführt. „Das sind Polizeipa trouillen, die zu den gefährlichen Zeiten in den Siedlungsgebieten – vermehrt am Stadt- und Ortsrand – unterwegs sind. Es gibt jetzt aber auch vermehrt Standkontrollen an den Einfahrtsstraßen“, sagt Chefinspektor Ferdinand Humpl.

Er fordert die Bürger aber auch auf, selbst Schutzmaßnahmen zu ergreifen. „Dazu zählt, dass man am Abend, wenn man aus dem Haus geht, Licht brennen lässt. Mit einem Zeitschalter lässt sich das leicht bewerkstelligen“, sagt Humpl. Aber auch Fernsehsimulatoren, wie sie derzeit manche Lebensmittel-Diskonter anbieten, könnten schon genügen, um Einbrecher abzuschrecken.

Weitere Hausmittel zum Schutz vor Dieben sind Bewegungsmelder im Garten und natürlich auch niedrig geschnittene Hecken. Keinesfalls sollte man rund ums Haus Leitern oder Werkzeug herumliegen lassen, das Einbrechern helfen könnte. „Und gut ist es natürlich auch, wenn die Nachbarn ein Auge aufeinander haben“, sagt Humpl.