Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:23

von Otmar Gartler

Tower 3 wächst mit Doka. Bau des neuen World Trade Centers in New York schreitet mit großen Schritten voran. Die hochtechnologisierten Schalungssysteme kommen aus Amstetten.

Der World Trade Center Tower 3 in New York wird nach Fertigstellung 357 m hoch sein. Die Eröffnung ist für 2017 geplant.  |  NOEN, Doka

Der Wiederaufbau am Ground Zero läuft auf Hochtouren. Das World Trade Center ist ein neues Wahrzeichen und gleichzeitig Denkmal für New York. Nach Tower 2 und 4 liefert Doka auch für Wolkenkratzer Nummer 3 die hochtechnologisierten Schalungssysteme und sorgt für einen zügigen Baufortschritt.

Know-how aus Amstetten gefragt

Insgesamt umfasst der künftige Komplex sieben Gebäude, davon sechs Hochhäuser und ein Mahnmal. Nach Schalungsaufträgen für die Türme 2 (411 m) und 4 (297 m) sowie für das Mahnmal 9/11 Memorial Museum ist das Know-how der Ingenieure aus Amstetten auch beim „3 World Trade Center“ gefragt.

Hoher Personalaufwand am Bau schlägt sich unmittelbar in hohen Fixkosten nieder. Noch offensichtlicher wird dieser Faktor in Regionen mit hohen Lohnkosten wie beispielsweise in New York. Daher wird gerade beim Bau eines Hochhauses auf hohes Tempo und effiziente Arbeitsschritte enormer Wert gelegt. Das Doka-Schalungssystem gewährleistet neben raschem Baufortschritt auch höchste Sicherheit für die Baumannschaft. Dank der vollständig eingehausten Arbeitsbühnen kann bei jedem Wetter – und selbst bei Windspitzen bis zu 72 km/h – weitergearbeitet werden.

Design aus Beton, Stahl und Glas

Das Design des künftig dritthöchsten Gebäudes des Welthandelszentrums in Lower Manhatten ist geprägt von einer Verbindung aus Beton, Stahl und Glas. Im Gebäudeinneren dominiert ein massiver Stahlbetonkern mit integrierten Aufzügen und Treppenhäusern. Umhüllt wird die Fassade von einer Silhouette aus Glas. Dieses Baukonzept verstärkt die Gebäudestruktur und entspricht höchsten Sicherheitsanforderungen. Alle anderen Schwestertürme des World Trade Centers werden auch nach diesem Prinzip errichtet. Der britische Architekt Richard Rogers erhielt für seinen Entwurf des 80-stöckigen Towers den renommierten Pritzker-Preis. Der auch unter dem Namen seiner Adresse, 175 Greenwich Street, bekannte Turm erreicht nach Fertigstellung eine Höhe von 357 m.