Erstellt am 13. Januar 2016, 14:11

Über den Wolken. Ninika Schrey besucht ein halbes Jahr eine High School. Auf ybbstal.NÖN.at berichtet die HAK-Schülerin von den Vorbereitungen und ihren Erfahrungen in den USA.

 |  NOEN, zVg

Am frühen Freitagmorgen ging es endlich los. Müde machten sich meine Familie und ich auf den Weg nach Wien, von wo mein Flieger nach Frankfurt später starten sollte. Die Aufregung stieg, aber ich konnte noch immer nicht realisieren, dass ich nach Amerika fliegen würde.

Angelangt am Wiener Flughafen gaben wir meinen Koffer auf. Somit hatte ich nur noch mein Handgepäck: eine Tasche mit meinem Reisepass, meinen Flugtickets und mein Portemonnaie. Außerdem hatte ich auf dem Rücken noch einen Rucksack mit anderen Dingen zur Beschäftigung sowie auch mit meinem Abschiedsbuch.

Meiner Familie „Tschüss“ zu sagen und sie einfach zurück am Flughafen zu lassen fiel mir ehrlich gesagt sehr schwer. Bis nach Helena musste ich mich nun alleine durchkämpfen.

Zeit verging schneller als erwartet

Nachdem ich die Gepäckkontrolle gut überstanden hatte, wanderte ich weiter zu meinem Gate. Um 9.10 Uhr war es dann soweit: Flug nach Frankfurt/Main.

In Frankfurt heil und sicher angekommen kam ich schnell voran und saß nach einer halben Stunde im Wartebereich für meinen Flug nach Denver, Colorado. Schließlich hob der Flieger ab. Zehn Stunden, bis ich in den USA war, standen mir bevor. Zum Glück gab es kleine Fernseher mit diversem Auswahlprogramm -  von Spielen über Musik bis zu Filmen.

Ich bekam Gemüse und Pasta mit Tomatensoße und dazu einen leckeren Nachtisch als Mittagessen serviert. Mein Abendessen bestand fast aus den gleichen Lebensmitteln. Außerdem hatte ich einen guten Platz am Fenster mit schönem Blick auf den blauen Himmel. Die Zeit verlief schneller als erwartet und auf einmal betrat ich amerikanischen Boden.

Langes Warten am Flughafen

Gleich nach dem Ausstieg musste ich eine Stunde bei der Passkontrolle warten, danach meine Koffer vom Band nehmen und ihn durchchecken lassen.  Am Flughafen in Denver fand ich mich leider eher schlecht zurecht. Ich musste wirklich sehr viele Leute fragen, um letztendlich meinen Flieger nach Helena noch zu erwischen.

Als ich in Helena abends ankam war es ungefähr 4 Uhr morgens in Österreich. Meine Gastmutter, zwei Mädchen in meinem Alter und ein Junge empfingen mich am Flughafen herzlich mit Plakaten. Dann holten wir schnell noch meinen schweren Koffer und wanderten zum Auto. Viel bekam ich nicht mehr mit, da ich so erschöpft war. Im neuen Haus angekommen ließ ich mich sofort ins Bett fallen.

Das war ein langer Flug!

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