Ulmerfeld-Hausmening

Erstellt am 25. August 2016, 05:19

von Hermann Knapp

Hundefreilaufzone: Suche war vergeblich. Ortsvorsteher Egon Brandl hatte schon mehrere Grundstücke ins Auge gefasst, doch die Besitzer winkten ab.

Ortsvorsteher Egon Brandls letzte Option – rund um das alte Kraftwerksgebäude könnte eine Hundefreilaufzone entstehen. Die mondi signalisiert Zustimmung.  |  NOEN, Hudler

Nichts dürfte es vorerst mit einer Hundefreilaufzone im Ortsteil werden. Nachdem Ortsvorsteher Egon Brandl sieben verschiedene Grundstücke in Betracht gezogen hatte, aber von den Besitzern stets einen Korb bekam, ist er drauf und dran, das Handtuch zu werfen. „Eine Hoffnung gibt es allerdings noch, und zwar das Areal rund um das alte Kraftwerk Hofmühle. Die Firma mondi musste beim Neubau des Kraftwerks ja einen Teil des Hauses stehen lassen, weil dort seltene Fledermäuse nisten.“

Brandl sieht Geister und Co. am Zug

Die mondi hat signalisiert, dass sie dieses Areal eventuell verpachten würde. Brandl will es nun gemeinsam mit Hundebesitzern, aber auch mit Vertretern der Feuerwehr besichtigen. „Denn meines Wissens will die Wehr dort eine Anlegestelle für ihre Zillen schaffen sowie eine Wasserentnahmestelle, sollte es zu einem Brand in den nahegelegenen Häusern kommen. Wenn sich das mit der Nutzung als Hundefreilaufzone vereinbaren lässt, dann wäre dieses Areal eine Möglichkeit. Wir müssten es aber begrünen.“

Verhandelt hat Brandl zuvor ja mit der mondi auch über ein zentraler gelegenes Grundstück. Da es sich dabei aber um Bauland handelt, müsste die Gemeinde es schon kaufen, um es nutzen zu können. „Ich erwerbe aber sicher keinen Baugrund, um dann eine Hundefreilaufzone daraus zu machen“, sagt Brandl.

Der SP-Politiker sieht jetzt jene am Zug, die das Thema aufs Tapet gebracht haben. „VP-Gemeinderat Anton Geister war zwar mit den Hundebesitzern bei mir, um die Unterschriften zu überbringen, auf Vorschläge, wo wir die Freilaufzone machen sollen, warte ich aber bislang vergeblich. Sollte es mit dem mondi-Areal beim alten Kraftwerk nichts werden, liegt der Ball erst einmal bei der ÖVP“.