Erstellt am 25. März 2016, 05:04

von Hermann Knapp

Viel Geld fließt in Spitäler. In Amstetten sind Renovierung der Klinikküche und der Radiologie fast abgeschlossen. In Mauer läuft derzeit erste Ausbauphase mit 77,9 Millionen Euro.

Ein Teil der neuen Küche ist schon fertig, bis August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Darauf freuen sich: Die stellvertretende kaufmännische Direktorin Ilse Wiesner, Küchenchef Christian Lengauer, Landtagsabgeordente Michaela Hinterholzer und Tanja Sladkovsky vom Kliniken-Regionalmanagement. Foto: Knapp  |  NOEN, Knapp
Die Sanierungsarbeiten in der Spitalsküche sind in der Zielgeraden. Im letzten Bauabschnitt werden die neue Mehlspeisküche, die Topfspüle und der Salatraum errichtet und im Keller entsteht ein Tiefkühlraum. Der Speisesaal wird künftig 140 Sitzplätze haben, 60 mehr als bisher.

Umbauphase als große Herausforderung für die Küche

„Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten im August abgeschlossen sein werden. Darauf freuen wir uns alle schon sehr“, sagt Küchenchef Christian Lengauer. Für ihn und sein Team bedeutete die Umbauphase eine große Herausforderung, die sie aber bravourös meisterten. Immerhin werden im Landesklinikum täglich rund 1.000 Portionen bereitgestellt (inklusive Essen auf Rädern).

Ebenfalls in der letzten Phase befinden sich die Umbauarbeiten in der Radiologie. Insgesamt wurden seit 2012 rund 39,8 Millionen Euro in das Landesklinikum Amstetten investiert. „Dafür steht nun für die medizinische Versorgung der Bevölkerung ein bestens ausgerüstetes Haus mit engagiertem und kompetentem Personal zur Verfügung“, betont Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer.

„Neubauten und Infrastrukturmaßnahmen notwendig“

Gewaltige Summen steckt das Land derzeit auch in das zweite Krankenhaus im Gemeindegebiet. 77,9 Millionen Euro werden in der ersten Ausbauphase ins Landesklinikum Mauer investiert. „Die Neubauten und Infrastrukturmaßnahmen sind notwendig, um die optimale Betreuung der Patienten und Spitzenmedizin auf höchstem Niveau am Standort langfristig sicherzustellen“, sagt Hinterholzer.

Derzeit werden ein multifunktionelles Bettenhaus für Neurologie und Psychotherapie mit 60 Betten, eine neue forensische Abteilung mit 65 Betten (für die Betreuung psychisch kranker Straftäter) und die Kinder- und Jugendpsychiatrie (samt Psychotherapie) mit 30 Betten sowie sechs Tagesklinikplätzen errichtet.

Zu den Infrastrukturmaßnahmen gehören unter anderem die Schaffung neuer Parkplätze und die Verlegung von Kanalrohren zu den drei Neubauten, aber auch die Einrichtung eines neuen Küchentransportsystems.
Die Fertigstellung der drei neuen Gebäude ist im ersten Halbjahr 2018 geplant.