Erstellt am 16. September 2015, 11:54

von Hermann Knapp

Wein für guten Zweck versteigert. HYPO-Niederösterreich lud gemeinsam mit dem Verein Basilika Sonntagberg zum „Fundraising-Brunch“ ins Hotel Exel in Amstetten ein, um Geld für das Revitalisierungsprojekt zu sammeln.

Freuten sich über den Erfolg der Benefiz-Versteigerung zugunsten des Sonntagbergs: Zweiter Landtagspräsident Johann Heuras, Peter Harold, Generaldirektor HYPO NOE Gruppe, Abt Petrus Pilsinger, Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka und Sonntagbergs Bürgermeister Thomas Raidl.  |  NOEN, Hermann Knapp

6.050 Euro: Diese stolze Summe kam bei einer Benefizversteigerung zugunsten der Revitalisierung der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg am Mittwochvormittag im Hotel Exel in Amstetten zusammen. Die HYPO Niederösterreich hatte zu diesem „Fundraising-Brunch“ eingeladen. Prominenz, Wirtschaftstreibende und hochrangige Politiker aus Land und Bezirk nahmen daran teil.

Abt Petrus Pilsinger stellte das Projekt vor, das die Sanierung der Basilika (Fassadenerneuerung, Trockenlegung etc.) ebenso umfasst, wie die Schaffung einer kleinen Pilgerherberge. „Denn das ist für uns ein wichtiger Punkt. Wir wollen die Wallfahrt auf den Sonntagberg fördern. Die Leute sollen spüren, dass sie willkommen sind. Unsere erste und wichtigste Investition dafür ist Pater Franz, der den Gästen genau dieses Gefühl vermittelt.“

Peter Harold, Generaldirektor der HYPO NOE betonte, dass die Unterstützung von Sport, Kunst und Kultur ein wichtiges Anliegen seines Institutes sei und daher natürlich auch die Erhaltung großer Kulturgüter - wie eben die Basilika am Sonntagberg.

Dass sich die Bank, die ja dem Land NÖ gehört, ihr Engagement auch leisten kann, ließ Harold in einer Nebenbemerkung anklingen. „Die HYPO NOE hat von der Agentur Standard & Poor's kürzlich das beste Rating aller Österreichischen Banken bekommen.“

Sobotka: Zuwanderung als kulturelle und religiöse Herausforderung

Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, Obmann des Vereins Basilika Sonntagberg, betonte, dass man den Bekanntheitsgrad des Sonntagbergs und damit seine touristische Bedeutung noch heben möchte. Die Basilika sei aber auch ein wichtiges, identitätsstiftendes Denkmal und werde in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.

Denn die gerade stattfindende Zuwanderung werde in zehn oder fünfzehn Jahren auch eine kulturelle und religiöse Herausforderung an uns stellen. „Und daher ist es auch wichtig, dass wir auch für unser christliches Abendland eintreten, nicht aus Engsichtigkeit, sondern weil wir natürlich unsere Werte bewahren wollen“, so Sobotka. Die derzeitige Welle der Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge im Land begrüßte er ausdrücklich.
 
Bevor der Brunch begann, wurden dann besondere Weine der Stifte Seitenstetten, Melk und Göttweig versteigert. Und die Geldbörsen der Gäste saßen für den guten Zweck locker: Abt Petrus konnte am Ende insgesamt 6.050 Euro für die Revitalisierung des Sonntagbergs in Empfang nehmen.