Weistrach

Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:30

von Hermann Knapp

Straßenprojekt: Wieder Teilstück fertig. Desolate L6272 ist eine wichtige Pendlerstrecke. Sie wird daher saniert und auf 5,5 Meter Fahrbahnbreite ausgebaut.

Die Gemeinde Weistrach lud anlässlich der Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes der L6272, finanziert vom Land NÖ, zu einer kleinen Feier (1. R. v.l.n.r.): Hubert Mader, Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, Bürgermeister Erwin Pittersberger und Straßenmeister Hannes Stocker. (2.R. v.l.n.r): Franz Feigl, Helmut Halbartschlager, Peter Mayrhofer und Altpfarrer Anton Högl.  |  Gemeinde

Zu einer kleinen Feier hat die Gemeinde Freitagmittag Anrainer und Straßenbauarbeiter bei der Firma Feigl geladen. Grund dafür: Das zweite Teilstück der L6272 vom Haus Rußmühle bis zum Haus „Bruckmoar“ ist fertiggestellt.

„Wir möchten den Bürgern für ihr Verständnis während der Bauarbeit danken, vor allem auch der Firma Feigl, weil ja die Zufahrt der Lastwagen zum Gelände erschwert war“, sagt Bürgermeister Erwin Pittersberger. Er freut sich besonders, dass das Unternehmen die wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre gut überstanden hat und nun wieder auf sicheren Beinen steht. „Die Firma Feigl (Lebensmittelgroß- und Kleinhandel Gastroservice) ist nicht nur für die Gemeinde, sondern für die ganze Region und vor allem für die Vereine ein sehr wichtiger Betrieb“, sagt der Ortschef.

Freude über Straßensanierung

Groß ist aber natürlich auch die Freude über die Straßensanierung. Die L6272 ist eine wichtige Verbindung von St. Johann nach Steyr und wird von vielen Pendlern genützt. Das nun auf 5,5 Meter verbreiterte Teilstück ist etwa 880 Meter lang. Rund 300.000 Euro haben die Arbeiten gekostet, finanziert wurden sie vom Land.

Zwei weitere Bauetappen wird es noch geben. 2017 ist das Teilstück bis zur Gemeindegrenze St. Peter geplant und danach noch der Kreuzungsbereich Rohrbach. Dort führt die Straße ja direkt zwischen dem Wohn- und Wirtschaftstrakt eines landwirtschaftlichen Anwesens hindurch. Eine Verlegung der Straße aus dem Ortsbereich hinaus Richtung Haag ist angedacht, würde aber rund eine Million Euro kosten. Die Straßenbauabteilung des Landes prüft das gerade.