Erstellt am 07. Juni 2016, 05:35

von Hermann Knapp

Weistracher Tore für den Gotthardtunnel. Weistracher Firma „biprotec“ entwarf die Portale für den 57 Kilometer langen Schweizer Eisenbahntunnel.

Firmenchef Robert Binder zeigte Bürgermeister Erwin Pittersberger Abbildungen der großen Tunneltore. Der Ortschef ist natürlich stolz, ein so innovatives Unternehmen in seiner Gemeinde zu haben. Foto: Knapp  |  NOEN, Knapp
Mit viel Pomp wurde in der Vorwoche in der Schweiz der Gotthard-Basistunnel eröffnet. Was kaum jemand weiß: In das Projekt ist auch viel Hirnschmalz von Mostviertler Konstrukteuren geflossen.

Tore müssen enormem Druck standhalten

„biprotec Gmbh“ heißt das kleine Unternehmen aus Weistrach im Bezirk Amstetten, das die Aufgabe hatte, die 350 Tore für die Verbindungsstollen im Tunnel zu entwerfen und auch jene vier großen Portale (7,5 mal 5,6 Meter), die die beiden Bereiche abschließen, in denen Züge von einer Tunnelröhre in die andere wechseln können.

„Knifflig war, dass die Tore einem enormen Druck standhalten müssen, feuerfest und korrosionsbeständig sein müssen“, sagt Firmenchef Robert Binder.

Weltweit einzigartig ist aber das mobile Erhaltungstor, das die Weistracher entworfen haben. Auf einem Spezialfahrzeug aufgebaut, ermöglicht es, einzelne Tunnelbereiche für notwendige Erhaltungsarbeiten abzuschließen.

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