Erstellt am 14. April 2016, 08:23

von NÖN Redaktion

Wie kann St. Pölten noch sicherer werden?. Der Countdown zur St. Pöltner Gemeinderatswahl läuft: Jeden Tag stellen wir den Spitzenkandidaten eine neue Frage. Heute: Wie kann die Stadt St. Pölten noch sicherer werden?

 |  NOEN, APA/Hans Klaus Techt
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Matthias Stadler, SPÖ: Indem wir den Weg weiter gehen, den wir auch bis jetzt gegangen sind. Sorgen ernst nehmen, unaufgeregt Probleme angehen und nicht Angst und Schrecken verbreiten, obwohl die Kriminalitätsrate rückläufig ist.

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Matthias Adl, ÖVP: Wir sind eine wachsende Stadt. Für uns ist es deshalb wichtig, mehr Polizei-Personal in St. Pölten zur Verfügung zu haben. Dazu gab es auch bereits sehr positive Gespräche mit der Ministerin.

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Klaus Otzelberger, FPÖ: Derzeit muss die Polizei rund 30.000 Überstunden in St. Pölten leisten, um den Betrieb überhaupt noch aufrecht zu erhalten. Wir brauchen dringend 10 bis 15 Polizisten mehr und mehr Polizeipräsenz. So kann man den Bürgern ihre verdiente Sicherheit zurückgeben. Auch eine eigene Stadtpolizei wäre sinnvoll. Bei der Sicherheit zu sparen, wie es SPÖVP betreiben, ist der falsche Weg. Wenn wir nicht bald mehr Polizei bekommen, kann auch ein Ordnungsamt im Magistrat wie in Wels angedacht werden. Dieses Ordnungsamt untersteht dem Magistrat und könnte die Polizei unterstützen. Vor allem würde schon die Präsenz am Abend das subjektive Sicherheitsgefühl verbessern. 

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Nicole Buschenreiter, Grüne: Ich glaube, dass St. Pölten grundsätzlich sicher ist. Es ist wichtig, die Leute daran zu erinnern, was Zivilcourage. Ich negiere nicht, dass es Hotspots gibt, wo sich unsicher fühlen, aber das ist ein subjektives Gefühl. Ich glaube nicht, dass Polizeipräsenz grundsätzliche Sicherheitsgefühl gibt und auch nicht, dass Kameras für Sicherheit sorgen. 

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Wolfgang Grabensteiner, NEOS: Entscheidend ist der soziale Zusammenhalt. Mein besonderes Anliegen in St. Pölten ist da seit vielen Jahren die Jugend. Ich habe viele wertvolle Menschen bei ihrem Einstieg ins Berufsleben begleitet. Jeder, der eine positive Lebensperspektive hat, macht diese Stadt sicherer.

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Walter Heimerl, DieKühnen.Jetzt: Angst macht mir die Hetze von pfefferspraybewaffneten Politikern. Und der Verkehrsbereich muß sicherer werden: damit sich alle mit dem Rad fahren trauen, damit Hauptverkehrsstraßen in zumutbaren Abständen überquert werden können, damit die stille autolose Mehrheit sicher unterwegs sein kann.

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Mario Wailzer, BLÜH: Wir haben in St. Pölten kein großes Sicherheitsproblem, das einzige ist der Hauptbahnhof - hierbei sollte man die Polizeistation besetzen.


Weitere Fragen beantworten die Kandidaten in den nächsten Tagen auf st-pölten.NÖN.at sowie in der aktuellen Printausgabe der St. Pöltner NÖN.