Ulmerfeld-Hausmening

Erstellt am 14. Oktober 2016, 06:18

von Hermann Knapp

Neues Lichtkonzept für Schloss Ulmerfeld. LED-Lampen werden den Turm und die Mauern nachts künftig noch besser in Szene setzen. Stadt investiert 50.000 Euro.

Josef Bruckner von der Firma Expert Bruckner, Ortsvorsteher Egon Brandl und Dieter Stadlbauer vom Bauamt präsentierten das neue Beleuchtungskonzept für das Schloss Ulmerfeld.  |  NOEN, Hudler

Das Schloss wird künftig in der Nacht durch ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem viel besser in Szene gesetzt, als das bisher der Fall war. Das ist Teil des Großprojekts Revitalisierung des Schlossumfeldes. „Der Turm soll einerseits vom Dach, andererseits vom Boden her angestrahlt werden – natürlich mit LED-Lampen“, berichtet Dieter Stadlbauer vom städtischen Bauamt.

Aber auch für die Wände wurde ein Lichtkonzept ausgearbeitet, das ihre Struktur gut zur Geltung bringen soll. Dafür ist natürlich eine große Anzahl von Strahlern nötig. Entsprechend groß sind auch die Kosten: Rund 50.000 Euro lässt sich die Gemeinde die neue Beleuchtung kosten. Die neuen topmodernen Beleuchtungskörper werden dafür aber die Stromkosten senken. „Denn die großen alten Lampen, die wir bisher in Betrieb hatten, haben sehr viel Energie benötigt“, berichtet Stadlbauer.

Nächste Schritte der Revitalisierung geplant

Den Auftrag für die Aufstellung der Strahler bekam mit Expert Bruckner aus Hausmening ein heimisches Unternehmen. Die Arbeiten sollen umgehend beginnen. „Denn geplant ist, dass bis zur stillen Weihnacht im Dezember die neue Beleuchtung in Betrieb ist“, sagt Stadlbauer. Da natürlich auch etliche neue Leitungen verlegt werden müssen, drängt die Zeit da natürlich schon.

Auch die nächsten Schritte im Rahmen der Schloss-Umfeld-Revitalisierung sind bereits festgelegt. Im nächsten Jahr sollen neue Sitzgelegenheiten rund um das altehrwürdige Bauwerk geschaffen werden. „Zudem soll der geplante Teich am Schlossgelände angelegt werden“, sagt Stadlbauer. Und wie im Konzept vorgesehen werden auch noch weitere Bäume gefällt – auch im Bereich zwischen Schloss und Pfarrkirche.