Erstellt am 30. März 2016, 05:04

von NÖN Redaktion

„Fachwissen und Social Skills“. Der Niederösterreicher Klaus Schwertner ist Absolvent der IMC Fachhochschule Krems im Fach Gesundheitsmanagement. Er ist seit 2013 Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien.

Klaus Schwertner, Geschäftsführer der Caritas Wien, bei der Flüchtlingshilfe am Westbahnhof im vergangenen Herbst.  |  NOEN, Stefanie Steindl

Sie haben Gesundheitsmanagement an der IMC Fachhochschule Krems studiert. Warum haben Sie sich dafür entschieden?
Klaus Schwertner: Der Gesundheits- und Sozialbereich haben mich schon während meiner Schulzeit sehr interessiert. Nachdem ich den ersten Abschnitt des Medizinstudiums absolviert hatte, entschied ich mich für eine wirtschaftliche Ausbildung mit dem Schwerpunkt Gesundheit.

Sie waren Pressesprecher der niederösterreichischen Spitäler und sind seit 2013 Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien. Was konnten Sie von dem Studium für Ihren derzeitigen Beruf mitnehmen?
Schwertner: Der Studiengang bietet eine breite betriebswirtschaftliche Ausbildung und ermöglicht in vielen unterschiedlichen Bereichen zu arbeiten. Es sind vor allem Fachwissen und Social Skills, die ich bis heute gut mitnehmen konnte.

War es Ihr Ziel, in dem Arbeitsfeld tätig zu sein, wo Sie jetzt sind, oder gab es vor dem Studium an der Fachhochschule noch andere Pläne?
Schwertner: Während meines Studiums konnte ich auch aufgrund der Vertiefungsfächer unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen. Dass ich im Krankenhaus- oder NGO-Bereich arbeiten möchte, war für mich bald klar.

Konnten Sie während Ihrer Studienzeit Kontakte knüpfen, die heute noch wichtig für Sie im Beruf sind?
Schwertner: Bis heute stehe ich mit der Fachhochschule, StudienkollegInnen und Vortragenden in Kontakt. Dieses Netzwerk wird einem geboten, man muss es nur pflegen, dann kann es sehr hilfreich sein.

Worin sehen Sie die Vorteile eines Studiums an der FH im Vergleich zum Studium an einer Uni?
Schwertner: Die FH bietet ein persönlicheres Umfeld als viele Universitäten. Vortragende aus der Praxis und das Berufspraktikum bieten eine wichtige Chance, ein mögliches späteres Arbeitsfeld kennenzulernen.

Warum würden Sie anderen ein Studium an der FH Krems weiterempfehlen?
Schwertner: Mich persönlich hat das Gesamtpackage überzeugt: Curriculum, Vortragende, Professionalität, Klima, Praxisnähe …

Welche Tipps haben Sie für junge Leute, die eine Karriere in der PR anstreben? Welchen Ausbildungsweg können Sie empfehlen?
Schwertner: Ich persönlich habe eine betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Schwerpunkt Gesundheit gewählt und sehr viel im Bereich PR und Pressearbeit mittels „training on the job“ gelernt. Den besten Ausbildungsweg muss jede und jeder für sich selbst finden.