Erstellt am 23. Mai 2017, 04:57

Im Test: Audi Q2 2.0 TDI quattro Sport. Für die Spionageabteilung bringt Audis Jüngster mit dem Q am Heck und den vier Ringen auf der Nase beste Voraussetzungen mit. Und sportlich ist er als S-line und quattro sowieso.

Verstecken ist im Spionagegeschäft vielleicht ganz nützlich. Wird aber mit Audis Q2 in der Lackierung Vegas-Gelb eher schwierig.  |  NOEN, Audi

Nein, mit einem DB10 aus dem Hause Aston Martin kann er es nicht aufnehmen. Aber in der Nachwuchsabteilung von Quartiermeister Q würde er sich auch recht gut machen. Schließlich hat Audis jüngster aus der SUV-Flotte nicht umsonst ein Q am Hintern. Und jede Menge Sport unter dem Blech.

Schon der kleinste Benziner hat beim Q2, der ja rein abmessungstechnisch noch zu den Kompakten zählt, 116 Pferdchen unter der Haube. Der stärkste Diesel wird von satten 190 PS angetrieben. Und das heißt für die nächste Gangsterjagd: Achtung, anschnallen! Dabei brüllt er weder, der Vierzylinder, noch blubbert er. Sondern er zieht ganz einfach kräftig durch, den 400 Newtonmetern sei Dank.

Zum Gangsterjagen und zum nebenbei noch Namen-, Köpfe- und Orte-Checken gehört die
S-tronic unbedingt in die Ausstattungsliste. Und die macht, rasch und unauffällig, auch – typisch Audi – einen perfekten Job. Falls er dann mal wieder über Stock und Stein muss, der Agent in Ausbildung, dann braucht er natürlich auch noch den Vierradklassiker aus dem Hause Audi, nämlich: quattro.

Und was braucht er sonst noch? Jede Menge mehr oder weniger geheime Assistenten (einer davon parkt nicht nur selbstständig ein, sondern auch gleich aus). Ein virtuelles Cockpit, das wie ein Kommandostand in der Überwachungs-
abteilung aussieht (und unbedingt eine Einschulung von Q braucht, damit man sich zurechtfindet).

Und vielleicht noch 18-Zöller im Spezialdesign (die stecken im S-line-Sportpaket) – damit er noch besser zum Maßanzug passt, der Q2. Q hätte seine Freude gehabt.