Erstellt am 12. Oktober 2015, 08:41

von Peter Urbanek

Happy Birthday!. Neuer Motor für den X-Trail – zum ersten Geburtstag der dritten Generation. Und der Juke feiert auch: Fünf-Jahres-Jubiläum.

Die Japaner haben beim X-Trail das Motorenangebot verdoppelt - einmal Diesel, einmal Benziner ...  |  NOEN, Nissan
Nissan hat das Crossover-Segment fest im Griff. Erfolg macht selbstbewusst – und verpflichtet. Die Japaner ruhen sich daher nicht auf ihre Lorbeeren aus – im Gegenteil: Mit Vollgas geht es weiter!

So ist der X-Trail Generation Nummer 3 demnächst auch mit einem Turbobenziner zu haben (derzeit gibt es nur einen 1,6-Liter-Diesel mit 200 PS). Der 1.6 DIG-T verfügt über 163 PS (240 Newtonmeter) und begnügt sich laut Werksangabe mit 6,2 Litern pro 100 Kilometer (145 Gramm CO2 pro Kilometer). Kleiner Wermutstropfen: Den Ottomotor gibt es nur in Verbindung mit Frontantrieb – eine Allradversion ist (zumindest vorerst) nicht geplant.

Automatik? Ebenfalls Fehlanzeige. Macht nichts … Fahreindruck? Wer Fahrspaß sucht, dreht die Gänge länger aus. Höchstgeschwindigkeit: exakt 200 km/h. Fährt man „normal“, dann arbeitet der Vierzylinder ausgesprochen leise und ist im gemütlich eingerichteten Innenraum kaum zu hören. Apropos gemütlich: Das Fahrwerk ist SUV-typisch komfortorientiert.

Speed statt Torte: Nissan feiert den fünften Juke-Geburtstag mit einem Kraftpaket: Der Juke- R 2.0 hat einen 3,8-Liter-V6 unter der Motorhaube – genau 600 PS stark! Nur zwei Stück davon wurden gebaut, der  gesamte Antriebsstrang des Sportwagens GT-R wurde untergebracht. Fahreindruck? Wooohhhh! Der Vorgänger schaffte übrigens „nur“ 545 PS, die Kleinstserie (25 Stück) war schnell ausverkauft. Angeblich werden derzeit bis zu einer Million Euro für gebrauchte Exemplare geboten. Kommt noch heuer: die Hightech-Version N-Connect für den Juke – zwischen Acenta und Tekna angesiedelt.

Neu: Nissan X-Trail 1.6 DIG-T

Start & Preis. Start ist Ende Oktober – ab 25.650 €. Verkaufserwartung? Der Benziner soll beim X-Trail einen Verkaufsan-teil von fünf bis zehn Prozent aus-machen. Vielleicht hilft aber auch der (Diesel-)Abgasskandal …