Erstellt am 14. Dezember 2015, 10:14

Kia cee’d 1.6 CRDi Platin DCT im NÖN-Test. Ein Tausendsassa war Kias Bestseller cee’d schon immer. Nach dem jüngsten Facelift hat der fesche Kompakte jetzt noch mehr Kraft, noch mehr Komfort, noch mehr Hightech.

Breitere Stoßfänger, neuer Grill und neuer Kajal für die Nebelscheinwerfer: Fein und dezent hat Kia die zweite Generation seines Erfolgsmodells cee'd geliftet. Nobel und mehr als reichhaltig: die Topausstattung Platin. Gar nicht altmodisch: die Lackierung Bronze-Metal.  |  NOEN, Kia
Mit den Musketieren kann er locker mitreiten. Schließlich war Kias cee’d schon bei seinem Einstand 2006 einer mit vielen Talenten. Neun Jahre, jede Menge (Design-)Preise und noch mehr Erfolgsmeldungen von der Verkaufsfront später hat er noch immer viel von dem, was einen Tausendsassa ausmacht. Und nach seiner jüngsten Überarbeitung noch ein bisschen mehr.

Mehr Kraft zum Beispiel. Der überarbeitete Common-Rail-Diesel kommt stärker, leiser und dabei noch sparsamer daher. Und das neue Doppelkupplungsgetriebe schaltet (auch wenn man es eher in einer Oberklasse erwartet hätte) so behutsam, dass man gar nichts davon bemerkt. Mehr Komfort also schon beim Schalten – aber auch beim überarbeiteten Fahrwerk oder der modifizierten Servolenkung.

Und die Ausstattung? Die reitet beim cee’d-Testwagen so wie in der Premium-abteilung: Parkassistent, Lenkradheizung, Navigationssystem oder Ledersitze – all das gibt es nicht mal zwei Klassen höher immer serienmäßig. Fehlt nur noch das Glasdach …

 


Im NÖN-Test: Kia cee’d 1.6 CRDi Platin DCT

Karosserie: fünf Türen, fünf Sitzplätze, Länge x Breite x Höhe 4.310 x 1.780 x 1.470 Millimeter, Radstand 2.650 Millimeter, Wendekreis 10,6 Meter, Eigengewicht 1.378 Kilogramm, Kofferraumvolumen 380 bis 1.318 Liter.

Motor: Common-Rail-Turbodiesel, vier Zylinder, 16 Ventile, 1.582 Kubikzentimeter, 136 PS, 280 Newtonmeter, Höchstgeschwindigkeit 200 km/h, in 10,6 Sekunden auf Tempo 100, 4,2 Liter pro 100 Kilometer, 109 Gramm CO2 pro Kilometer, Abgasnorm Euro 6b.

Kraftübertragung: Frontantrieb, Doppelkupplungsgetriebe (sieben Gänge).

Preis & Serienausstattung: ab 29.290 € (Testauto, der günstigste cee’d startet bei 16.890 €) – sechs Airbags, elektronische Stabilitätskontrolle, Berganfahrassistent, Start/Stopp-System, adaptive Frontscheinwerfer, Smart Parking Assist, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, Lenkradheizung, Ledersitze, Navigationssystem, Rückfahrkamera. Extra: Panoramaglasschiebedach 1.500 €.

Fazit: Nicht nur für Musketiere …