Baden

Erstellt am 22. August 2016, 14:20

Mit dem Rennrad durch halb Europa. Badener radelte in 21 Tagen von Österreich zur französischen Atlantikküste und zurück. Über 3.600 Kilometer.

Andreas Hauser mit seinem Rad am Hafen in Barcelona.  |  privat

Durch halb Europa hat den Badener Andreas Hauser ein Radabenteuer geführt, das er nun am 12. August erfolgreich beenden konnte. Hauser hatte die Tour lange und genau vorbereitet. Ohne Unterstützung und absolut auf sich alleine gestellt startete er mit seinem Rennrad, ausgestattet mit dem Allernötigsten in kleinen Rahmen- und Satteltaschen, in Bludenz in Vorarlberg.

Die Tour verlief zunächst über Liechtenstein und den San Bernardinopass ins schweizerische Tessin. Danach weiter nach Italien und über den zweithöchsten Alpenpass, den Col de Agnello, über 2.700 Höhenmeter nach Frankreich. Auch den von der Tour de France bekannten Mont Ventoux bewältigte Hauser. „Danach ging es durch die hügeligen Weinbaugebiete Languedoc Roussillion und das Naturschutzgebiet Cervennen Richtung Toulouse und weiter nach Biarritz an der Atlantikküste“, erzählt der Badener.

Nach einem Tag Pause am Ozean startete die Rückfahrt über den Wallfahrtsort Lourdes quer über sieben Pässe der Pyräneen auf französischer und spanischer Seite nach Andorra und zum Zwischenstopp in Barcelona. Dort bestieg Hauser die Fähre nach Civitavecchia, gennant auch der „Hafen Roms“. Danach wieder per Fahrrad quer durch Umbrien an die Adriaküste und direkt mit einem kleinen Umweg über den Pass Sella Nevea nach Hause nach Baden.

In 21 Tagen bewältigte er dabei eine Radstrecke von über 3.600 Kilometern und knapp 60.000 Höhenmetern. „Neben den extremen physischen Anstrengungen erforderten auch die tägliche Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten, die außerordentliche Hitze in den Pyräneen und der sehr starke Verkehr entlang der Adriaküste, außerordentliche mentale Stärke“, berichtet Hauser.

Ab Herbst will er nun über sein Abenteuer in Multimediavorträgen berichten.