Alland

Erstellt am 13. Oktober 2016, 04:56

von Stephanie Pirkfellner

Aus für Umfahrung. Die angekündigte Alternativroute für die „Spange Ost“ wurde seitens der Landesregierung abgeschmettert. Köck ist sauer.

Klaus Perl zeigt sich über die neueste Entwicklung sehr erfreut.  |  privat

Nachdem VP-Ortschef Ludwig Köck vor rund zwei Wochen angekündigt hatte, dass die niederösterreichische Landesregierung eine alternative Route für die umstrittene „Spange Ost“ prüfe, scheint diese nun endgültig vom Tisch.

Ende September fand eine Sitzung im St. Pöltner Regierungsviertel statt, bei der die Alternativroute erörtert wurde. Dabei wurde festgehalten, dass „aus ökologischen, wirtschaftlichen und lärmtechnischen Gründen an der Trasse, die bei der Bürgerinfo im Herbst 2015 vorgestellt wurde, festgehalten wird.“

Diese Trasse stelle sich nach wie vor als die sinnvollste und für Mensch und Natur verträglichste Variante dar. Und weiter: „Sobald seitens der Marktgemeinde Alland die Grundaufbringung sichergestellt ist, werden seitens der Abteilung für Landesstraßenplanung die Planungstätigkeiten fortgesetzt.“

Da es jedoch in absehbarer Zeit keinerlei Chance auf eben diese Grundaufbringung zu geben scheint, wird die Umfahrung wohl ad acta gelegt. Dazu Klaus Perl von der SPÖ-UBA-Opposition: „Wir freuen uns, dass wir alle Beteiligten davon überzeugen konnten, dass eine Verlegung der Trasse in Richtung des bestehenden Siedlungsgebietes keinen Sinn macht.“

Ludwig Köck zeigt sich dementsprechend enttäuscht: „Ich finde es sehr bedauerlich, dass Sachthemen für politische Stellungnahmen herangezogen werden und die Information über diesen Sachverhalt sehr einseitig dargestellt wird. Mein Wunsch und meine Arbeit sehe ich darin , dass für Alland gearbeitet, und nicht unnötig gestritten wird.“