Kottingbrunn

Erstellt am 29. April 2017, 02:48

von NÖN Redaktion

Kultur: Keuscher Lebemann. Nach der bejubelten Jubiläumsshow bringt AmaKult im Mai bereits die nächste Produktion auf die Bühne der Kulturszene.

Es spielen Leo Brunner, Regina Brunner, Harald Brutti, Franz Grünwald, Anita Hauer, Michael Jahn, Maria Koisser, Gabriele Lesnigg, Enisa Meindl, Heinz Scharb und Susanne Waldhauser.  |  Nicole Gerfertz

„Der keusche Lebemann“, ein Klassiker des deutschsprachigen Boulevardtheaters von Franz Arnold und Ernst Bach, hat bereits auf vielen Bühnen die Menschen zum Lachen gebracht. Darin geht es um angepasste und unangepasste Menschen – und den Wunsch, die Freuden des Lebens zu genießen.

Kurz zusammengefasst: Tochter Gerty soll heiraten, wünscht sich Fabrikant Seibold. Doch das Töchterlein ist mit Vaters bravem Wunschkandidaten nicht einverstanden, sondern träumt von einem „Lebemann“, um den sie alle Frauen beneiden. Dazu Regisseur Franz Schiefer: „Brav, angepasst und pflegeleicht zu sein ist zwar oftmals sehr bequem, aber wir wollen ja schließlich alle auch was erleben, das Leben auskosten und genießen. Um das zu erreichen, schwindeln wir uns dann und wann gern durch so manche Lebenslagen – was nicht immer einfach, aber doch sehr belebend wirkt. Mit diesem Phänomen spielen viele Boulevardstücke und im Besonderen unser „Lebemann“.

Man will sich halt ein bisserl interessant machen für die Liebe, fürs Geschäft – und ja nichts verpassen!“ Bei den Figuren in „Der keusche Lebemann“ führt diese Haltung zu so manchen Verwicklungen. Da werden Vergangenheiten erfunden und Bekanntschaften zu Prominenten behauptet, die vielleicht nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Aber wie es oftmals so ist: Irgendwann und irgendwie fliegt man doch auf und die Wahrheit kommt ans Licht. Dies führt zu einem rundherum amüsantes Geschehen – zumindest auf der Bühne.

Das Stück feiert am 5. Mai in der Kulturszene Premiere und wird bis 14. Mai jeweils Freitag bis Sonntag aufgeführt.