Traiskirchen

Erstellt am 03. April 2017, 13:58

von Andreas Fussi

Reformation im Stadtmuseum Traiskirchen. „Im Anfang war das Wort …“: Stadtmuseum zeigt Bedeutung und Entwicklung des evangelischen Glaubens. Großer Dank dem ehrenamtlichen Museumsteam.

Eröffnung: Karin Weber-Rektorik, Andreas Babler, Lars Müller-Marienburg, Dietmar Weikl-Eschner, Leopoldine Götz und Kulturstadtrat Hannes Herbst.  |  Fussi

Aus Anlass 500 Jahre Reformation läuft im Stadtmuseum Traiskirchen die Ausstellung „Im Anfang war das Wort ...“. Zur Eröffnung am Donnerstag kamen zahlreiche Besucher, die einer fesselnden Festrede des Evangelischen Superintendenten Lars Müller-Marienburg beiwohnten.

Er würdigte, dass es Martin Luther geschafft habe, die Bibel so zu übersetzen, dass sie jeder verstehe. Er habe somit „die Sprache der Menschen aufgewertet“. Insgesamt wäre es gut, dem „Volk weiter aufs Maul schauen und nicht nach dem Mund reden“, argumentierte er.

Dreiteilige Ausstellung

Museumsleiterin Karin Weber-Rektorik dankte Pfarrer Dietmar Weikl-Eschner, mit dem die Ausstellung maßgeblich gestaltet worden ist. „Es hat Spaß gemacht und ich habe viel dazugelernt.“ Besonders dankte sie der Familie Götz und der ganzen Museumstruppe.

Pfarrer Weikl-Eschner erklärte, dass die Schau „Aufbrüche und Impulse der Reformation bewusst machen“ wolle. Die Ausstellung sei dreigeteilt und spanne sich von der Darstellung des Evangelischen Glaubens über die Geschichte bis zum Evangelischen Leben in Traiskirchen heute.

 

Die Initiative dazu sei vor zwei Jahren vom Stadtmuseum gekommen, dafür dankte er dem Team und auch dem Bürgermeister sowie seinen Schülern im BG Biondekgasse, die ebenso mitgewirkt haben.

Auch Stadtchef Andreas Babler dankte den vielen Ehrenamtlichen – „ihr bringt so einen Glanz in die Stadt!“

Die Ausstellung lädt auch zum Mitmachen ein. Man kann in die Rolle als Martin Luther und seiner Frau schlüpfen oder auch versuchen zu erraten, aus wie vielen Legosteinen im Museum das Modell der Evangelischen Kirche besteht.  |  Fussi