Erstellt am 01. November 2016, 05:14

von NÖN Redaktion

Explosiver Fund: Bombe im Garten. Freitagvormittag wurden an der Grenze zwischen Bad Vöslau und Kottingbrunn Anrainer aus ihren Häusern evakuiert.

Danach konnte das 250 Kilo-Ungetüm abtransportiert werden.  |  NOEN

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg wurde am Freitagvormittag bei Grabarbeiten auf einem Grundstück in der Vöslauer Swarovskygasse gefunden.

Der Zünder wurde aus der gefundenen Bombe in Vöslau entfernt.  |  NOEN

Beim Aushub für einen Swimmingpool stieß der Baggerfahrer auf den Blindgänger. Nach Verständigung der Polizei und des Entminungsdienstes wurde die Umgebung im Siedlungsgebiet nahe der A2 abgesperrt und die Bevölkerung alarmiert. Die beiden Zünder konnten entfernt werden und die Bombe danach sicher abtransportiert.

Fliegerbomben meist nicht mehr scharf

Nachdem 1943 ein Auslagerungsbetrieb der Flugmotorwerke Ostmark auf dem Flugplatz Bad Vöslau eingerichtet worden war, machte es diesen in den letzten Kriegsjahren zu einem Ziel für die Luftstreitkräfte der Alliierten. So werden dort auch von Zeit zu Zeit Fliegerbomben im näheren Umland entdeckt, die meisten von ihnen nicht mehr scharf und somit ungefährlich.

Am vergangenen Freitag konnte man bei der entdeckten Bombe zunächst nicht zuordnen, ob diese noch scharf war – in erster Konsequenz wurden die Anrainer der Swarovskigasse daher sicherheitshalber der Reihe nach evakuiert.