Bad Vöslau

Erstellt am 10. Oktober 2016, 11:03

von NÖN Redaktion

Neues Buch vorgestellt: „Haidlhof“ in Wort und Bild. Neues Buch von Johann Redl „Haidlhof – Ein Platz mit Geschichte“ weiß sehr viel zum ehemaligen Ortsteil von Großau zu erzählen. Rathaus platze aus allen Nähten.

Freuen sich über den großen Anklang, dass das Buch „Haidlhof – Ein Platz mit Geschichte“ und das Haidlhof-Modell hervorgerufen hat: Augustine Brötzenberger, Altbürgermeister Alfred Flammer, Silke Ebster, Heinrich Schöberl, Christoph Prinz, Johann Redl, Traude Redl und Ludwig Huber.  |  NOEN, Werner Predota

Im überfüllten Festsaal des Rathauses hat am Freitag der anerkannte Hobby-Heimatforscher Johann Redl sein Buch über die Siedlung „Haidlhof“ präsentiert.

Schon in seiner Begrüßung erwähnte Bürgermeister Christoph Prinz eher unbekannte Informationen zur ehemaligen Meierei. So waren in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts mehr als 300 Menschen beschäftigt und es wäre heute der größte Betrieb von Vöslau.

Redl versuchte dann, unterstützt von Lichtbildern, einen genaueren Eindruck zu vermitteln. So war Haidlhof im 18. Jahrhundert eine kleine Ortschaft. Erst mit der Meierei, einem Dampfsägewerk und einer chemischen Fabrik, die Baumharz verarbeitet hat, erreichte Haidlhof einen wirtschaftlichen Höhepunkt.

Außerdem hatte die Forstwirtschaft mit dem Gut Merkenstein einen besonderen Stellenwert. Fixpunkt damals wie heute ist das 105 Jahre alte Haidlhofer Gasthaus. Besonders anschaulich ist ein Modell um 1945, das vom ehemaligen Bewohner Heinrich Schöberl und seiner Partnerin Augustine Brötzenberger gebaut wurde.

Das Buch ist nicht nur eine Fundgrube lokaler Geschichte, sondern wird auch mit fachkundigen Beiträgen ergänzt. Es ist in der Bürgerservicestelle um 11 Euro zu erwerben.