Erstellt am 21. April 2017, 05:00

von Andreas Fussi

Saisonstart mit Fassllauf: abgesagt. Zahlreiche Neuerungen bei den zahlreichen Veranstaltungen. „Bei uns ist es schön“, weiß Obfrau Maria Haarhofer.

Maria Haarhofer führt mit viel Liebe und Engagement den FVV seit 1994. Die frühere Harzbergwirtin ist auch das Bindeglied zum Weinbauverein.  |  Fussi

Aufgrund der schlechten Wettervoraussage mit kaltem und nassen Wetter, haben Fremdenverkehrsverein, Weinbauverein und Stadtgemeinde am Freitag beschlossen, den für Sonntag, 23. April geplanten Fassllauf abzusagen. Einen Ersatztermin gibt es vorerst nicht.

"Voriges Jahr sehr gut angekommen"

„Das Fassllauf ist voriges Jahr sehr gut angekommen“, erzählt Haarhofer. Heuer wolle man ihn weiter attraktivieren. Ein Aufgabengebiet ist etwa, wie ein Winzer Wein aus einem Fass zu ziehen. Bei einer Holzkuh kann man seine Geschicklichkeit beim Melken beweisen. Der Grundbewerb bleibt gleich: Ein Team aus zwei bis drei Personen muss ein Holzfass auf Zeit durch den Schlosspark und Hindernisse rollen. Diesmal wird es auch eine Kinderklasse geben.

Zur Weinherbst-Eröffnung hat sich Haarhofer etwas Neues einfallen lassen. Anstelle der üblichen Operettenmelodien präsentiert zur Eröffnung Verena Scheitz ihr neues Kabarettprogramm „Iss was G’Scheitz“, das auch als Motto der Trauben- und Mostkur genommen wird. Neu ist als Abschluss das Vöslauer Törgellen.

Genussmeile als Highlight

Besonders freut sich Haarhofer auf die Genussmeile. „Bei uns ist es schön“, weiß sie, warum die Besucher aus Nah und Fern gerne nach Vöslau kommen. Eine ihrer Aufgabe sei es, auch die eigenen Leute davon zu überzeugen.

Eine weitere Premiere ist heuer die Laternenwanderung durch Vöslau am Abend „sehr humorvoll und ein bisschen gruselig“, verrät Haarhofer.

Der FVV umfasst derzeit 210 Mitglieder, Tendenz sinkend. „Wir hatten schon mal 500.“ Ein Grund liegt in den gesunkenen Gastrobetrieben. So waren es 2013 noch 38 Heurigenbetriebe und aktuell nur mehr 18. Auch die Wirtshäuser und Hotels in der Stadt wurden weniger. Umso mehr brauche man die Unterstützung der Stadtgemeinde. „Ohne die gäbe es keine Veranstaltungen“, sagt Haarhofer Danke.