Baden

Erstellt am 18. Juli 2017, 05:00

von Andreas Fussi

Keller im Spital überschwemmt: Schaden wird geprüft. Weiterhin steht das gesamte Schadensausmaß nach Überschwemmung des Kellers im Landesklinikum nicht fest. Auch Schadenersatzansprüche werden derzeit geprüft.

Wasser in der Tiefgarage des neuen Alpenland-Wohnbaus.  |  Alexander Schützl/FF Pfaffstätten

Seitens des Landesklinikums weiß man jetzt über den Grund der Überschwemmung in der Vorwoche Bescheid: „Die Ursache für den Wassereintritt war eine geborstene Regenwasserleitung, die vermutlich nicht fachgerecht installiert war“, informiert Pressesprecherin Marlene Zeidler-Beck.

Sanierungsplan in Arbeit

Es wurden „sofort alle Maßnahmen zur Schadensminimierung und zur Abwendung weiterer Gefahren“ gesetzt. „Das genaue Ausmaß des Schadens wird von Sachverständigen untersucht und kann zum momentanen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.“ Außerdem werde ein detaillierter Sanierungsplan ausgearbeitet. „Allfällige Versicherungs- und Schadenersatzansprüche werden derzeit geprüft“, so Zeidler-Beck.

"Voraussichtlich einmaliger Vorfall"

Vom Unwetter betroffen war auch das erst am 7. Juli übergebene Wohnhaus für Junges Wohnen der Alpenland. Hier stand die Tiefgarage unter Wasser. Dazu Michael Neubauer von der technischen Abteilung:

„Aufgrund des extremen Starkregens am Sonntag, war der Wassereintritt ein voraussichtlich einmaliger Vorfall. Es ist kein Sachschaden entstanden, und es sind vorsorglich weitere technische Maßnahmen am Bauwerk getroffen worden, um derartige außergewöhnliche und hoffentlich nicht wiederkehrende Wettervorkommnisse und damit verbundene Ursachen verhindern zu können.“

Am Nachmittag und am Abend des 9. Juli musste die Feuerwehr ins Landesklinikum ausrücken.  |  www.ff-baden-leesdorf.at

Insgesamt waren an dem Tag etwa 100 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen im Einsatz. Neben der FF Baden-Leesdorf waren die Feuerwehren von Baden-Stadt, Baden-Weikersdorf, Möllersdorf, Pfaffstätten und Traiskirchen bis 3 Uhr mit Auspumparbeiten beschäftigt.

Nur wenige Stunden nach dem kräftezehrenden Unwettereinsatz wurden die Leesdorfer Feuerwehrmänner übrigens am Montag, kurz vor 10 Uhr, zu einem Kleinbrand an den Lorenzteich gerufen. Nachdem der Stromversorger die Stromzuführung unterbrochen hatte, wurde der Brandherd im Hausanschluss-Kasten gelöscht.