Baden

Erstellt am 23. Mai 2017, 05:00

von Andreas Fussi

Monte will an NEOS-Spitze. Der Badener Tobias Monte fordert bei den öffentlich zugänglichen Vorwahlen der NEOS für die Landtagswahl als einziger Landessprecherin Indra Collini heraus.

Tobias Monte will „mitgestalten statt wadlbeißen“.  |  NEOS

Die NEOS treten erstmals im März 2018 zu den Niederösterreichischen Landtagswahlen an. Seit Montag laufen online die einzigartigen öffentlichen Vorwahlen für die Landesliste. Unter „vorwahl.neos.eu“ können sich alle wahlberechtigten Niederösterreicher einbringen. Der Badener NEOS-Regionalkoordinator Tobias Monte bewirbt sich in der Online-Vorwahl als Spitzenkandidat der Neos für die NÖ Landtagswahlen 2018 gegen seine einzige Mitbewerberin Indra Collini, die erst im November 2016 neue Landessprecherin geworden ist.

"Bürgerliche Mehrheit mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner"

Monte ist davon überzeugt, bei den Vorwahlen eine Mehrheit zu erreichen. Er hebt sich von Collini dahingehend ab, dass sie angekündigt hat, künftig eine harte Oppositionspolitik gegen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner machen zu wollen. „Das ist der falsche Weg“, findet Monte.

Da Mikl-Leitner voraussichtlich bei ihrem ersten Antreten, so wie zu Beginn auch ihr Vorgänger Erwin Pröll, die absolute Stimmenmehrheit verlieren und auf Koalitionspartner angewiesen sein werde, sei seine Mission, „eine bürgerliche Mehrheit gemeinsam mit der neuen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach dem Abgang von Pröll sicherzustellen“.

„Mitgestalten. Mitregieren aber nicht um jeden Preis"

Sein Ziel: „Mitgestalten. Mitregieren aber nicht um jeden Preis. Sondern nur wenn wir die NEOS-Anliegen in die Umsetzung bringen können, dann wollen wir Gestaltungsverantwortung übernehmen.“ Er wolle liberale pragmatische NEOS-Ideen vor allem bei Bildung, Wirtschaft und Familie einbringen. Dafür strebe er „in einer Koalition mit der ÖVP in der Landesregierung den Landesrat Bildung & Familie an, werde die Leibthemen der Neos einbringen und das liberale Gesicht des NÖ Landtags sein.“

Dass er alle Menschen ansprechen könne, habe er „als Mitverantwortlicher für den NEOS-Programmprozess in Niederösterreich und als Regionalkoordinator in Baden mit erfolgreichen Aktionen wie der Petition ‚1:5 das Beste für Niederösterreichs Kinder‘ bewiesen“.