Erstellt am 14. November 2015, 05:03

von Elfi Holzinger

Bader wurde Neunzig. Das langjährige Mitglied der Faschingsgilde, Werner Bader, feierte mit vielen Freunden und Bekannten seinen "Runden"

Geburttagskind Werner Bader (Bildmitte) mit seinen Gildenkollegen: Angelika Wille, Franz Haigl, Herbert und Christine Gindl, Leo Hofschuster, Fritz Vyskocil, Heinz Zeller, Robert Wille, Helmut Seidl, Andreas und Petra Kronfellner, Gabi und Hermann Kozlik sowie Silvia Zeiler.  |  NOEN

Man sieht es ihm nicht an, man hört es ihm nicht an und wenn er seine "Schmäh reißt" vermutet man, einen Sechzigjährigen vor sich zu haben.

Werner Bader, seines Zeichens ältester Faschingsgildenakteur Österreichs, wurde von seinen Söhnen, dem Berndorfer SP-Vize Werner und Günther sowie den Schwiegertöchtern Andrea und Milla mit einer großen Geburtstagsparty überrascht.

An die 100 Gäste, unter denen sich auch Max Felber und der Manager von Austria Wien, Franz Wohlfahrt befanden, feierten mit dem rüstigen Senior.

Der gebürtige St.Veiter, ehemals Fußballgröße und Langzeittrainer des SC-Berndorf, übersiedelte nach dem Krieg nach Linz und begann dort seine Fußballerlaufbahn bei Westbahn Linz. Nach seiner Rückkehr war er Mitbegründer der hiesigen Fußballmannschaft und schrieb als Trainer in der niederösterreichischen Landesliga Geschichte.

Faschingsgilde als große Leidenschaft

Baders zweites Steckenpferd ist die Berndorfer Faschingsgilde, bei der er mit Leidenschaft die damaligen „Sitzbuben“ und jetzigen „Stehaufmanderl“ parodierte. Seine Interpretation von „Hallo Dienstmann“ von Hans Moser und Paul Hörbiger ist mittlerweile legendär. SP-Ortschef Hermann Kozlik und Fritz Vyskocil sangen das Stück bei der Geburtstagsfeier zu Baders Ehren. Als größte Überraschung engagierte seine Familie die „original Stehaufmanderl“ das Geburtstagsking durfte zu seiner großen Freude mit ihnen auch das eine oder andere „Stanzl“ singen.

Auch die Gäste, unter ihnen Mitglieder der Faschingsgilde sowie die Triestingtaler Fußballtrainer Kurt Hoffer, Christoph Neubauer, Gerhard Simon und Josef Degeorgi, kamen allesamt auf ihre Kosten und ließen ihren Werner Bader hoch leben.