Erstellt am 26. November 2015, 11:08

von Elfi Holzinger

Viel Hilfe für Julian. Wegen unheilbarer Krankheit muss elfjähriger Bub im Rollstuhl sitzen. Zahlreiche Spenden helfen, den Alltag zu vereinfachen.

Barbara Urban-Jäger, Irene Klein, Ramona Brutti, Hermine Fieber, Dagmar Stiedl, Pia Brauner, Brigitte Hirtl, Evi Hari, Julian und dahinter seine Eltern Petra und Herbert Mette.  |  NOEN, Foto: privat

Julian Mette (11) ist seit fünf Jahren auf den Rollstuhl angewiesen, kann sich nicht mehr selbst bewegen und nur noch über seine Augen kommunizieren.

Dabei war Julian ein ganz normales Kind – bis eines Tages im Kindergarten auffiel, dass er sich nicht wie die anderen Kinder entwickelte. „Vielleicht ist er ein Spätzünder“, dachte man, bis die Diagnose „Morbus Niemann-Pick“, bei der es sich um eine unheilbare Krankheit handelt, böse Gewissheit verschaffte.

Julians Zustand verschlechterte sich rapide und seine Eltern mussten lernen, damit umzugehen. Dazu war das Wohnhaus nicht behindertengerecht. Dank zahlreicher Spender wurde es aber nach und nach umgebaut. Julians Schicksal lässt auch das „Mobile Hospiz Triestingtal“ nicht kalt. Nun wurden rund 2.200 Euro gesammelt, um Julian und seinen Eltern den Ankauf eines augengestützten Computers zu ermöglichen.