Erstellt am 08. April 2016, 01:54

von NÖN Redaktion

„Bester Abschluss in der Stadtgeschichte“. Freude bei Stadtführung über gute Werte bei Rechnungsabschluss 2015. Babler: „Größte Schuldenreduktion der Geschichte.“

Andreas Babler freut sich mit Finanzverwaltungsleiter Gernot Kutusow und Markus Bartlweber über den guten Rechnungsabschluss. Letzterer präsentierte auch die Bilanz der Traiskirchner Betriebsstättenverwaltung, die ebenfalls ein positives Ergebnis von 628.000 Euro erzielte.  |  NOEN, Fussi

Bürgermeister Andreas Babler, SPÖ, freut sich, einen erfolgreichen Rechnungsabschluss präsentieren zu können: „Insgesamt wurde der Trend seit meiner Amtsübernahme vor nicht einmal zwei Jahren fortgesetzt und wir haben in diesem Zeitrahmen die größte Schuldenreduktion der Stadtgeschichte bei gleichzeitigem Höchststand der Rücklagen.“

Auch der Bereich der „freien Finanzspitze“ von 4 Millionen Euro habe sei „sensationell“, so Babler. „Gleichzeitig hat die Stadt im Vergleich zu anderen vergleichbaren Kommunen eine außerordentlich niedrige Personalquote von unter 20 Prozent der Einnahmen des ordentlichen Haushaltes.“

ÖVP und FPÖ stimmen dem Abschluss nicht zu

Bürgermeister Babler ist stolz, dass Traiskirchen audgrund der guten Werte zu den stabilsten Städten im Land zähle und auch in der Bewertung im „offenen Haushalt“ des KDZ einen Rekordwert von 1,66 im Jahr 2014 erreichte. „Für 2015 wird sich dieser Wert noch weiter verbessern“, ist sich Babler sicher – „somit haben wir eine solide Grundlage für die kommenden Arbeitsjahre und Generationen geschaffen“.

Keine Zustimmung gab es im Gemeinderat für den Rechnungsabschluss durch ÖVP und FPÖ. Reinhard Langthaler, Gemeinderat und Klubobmann der FPÖ erklärt: „Der Rechnungsabschluss wurde durch die FPÖ abgelehnt, da uns viele Positionen unerklärlich hoch vorkommen und der Bürgermeister der FPÖ unter anderem auf Spesenkonten und Dienstverträge keine Einsicht gewährt hat. Das steht uns aber zu, daher werden wir nicht zustimmen und dahingehend eine Aufsichtsbeschwerde einbringen.“

Eine andere Begründung hatte die Volkspartei parat. ÖVP-Gemeinderat und Klubobmann Marcel Sima: „Wir haben das Problem, dass uns die Zeit für eine ordentliche Prüfung nicht zur Verfügung steht. 14 Tage sind uns dafür zu kurz. Wir sind nicht mehr im Kontrollausschuss tätig und sehen uns außerstande, mitzustimmen und werden uns daher der Stimme enthalten.“