Erstellt am 14. Dezember 2015, 09:52

von Stefan Jedlicka

Kameraden helfen Manuel. Vorweihnachtliches Geschenk für schwer erkrankten Jungfeuerwehrmann Manuel Dögl aus Alland. Das Bezirkskommando unterstützt seine Delfintherapie.

Manuel Dögl mit Bezirkskommandant Anton Kerschbaumer, Stellvertreter Alexander Wolf, Abschnittskommandant Karl Scheder und Stellvertreter Wolfgang Zöching-Schlemmer.  |  NOEN, Foto: BFK Baden/ Stefan Schneider

Die schönsten Weihnachtsgeschenke sind jene, die Kinderaugen zum Leuchten bringen. Bezirksfeuerwehrkommandant Anton Kerschbaumer und seinen Kameraden vom Bezirkskommando Baden ist dies gelungen. Sie überbrachten im Namen des Landesfeuerwehrverbandes dem schwer erkrankten Jungfeuerwehrmann Manuel Dögl aus Alland für seine in der Türkei geplante Delfintherapie einen namhaften Betrag zur Unterstützung.

Der heute 16-jährige Manuel kam als Frühchen auf die Welt. Nur 549 Gramm schwer und 29,5 Zentimeter groß. Seine Entwicklung bis zum 6. Lebensjahr war aber gut. Er konnte sprechen, laufen, Rad fahren. Doch dann verschlechterte sich die Situation. Sprach- und Gleichgewichtsstörungen traten auf. Es ist eine fortschreitende Krankheit ohne Diagnose.

Fröhlichkeit bewahrt

Manuel konnte vor einem Jahr nichts mehr essen, musste mit künstlicher Nahrung versorgt werden und konnte kaum mehr gehen. Eine tiefe Hirnstimulation (THS) erleichterte sein Leben. Seinen elektrischen Rollstuhl braucht er im Moment etwas weniger. Die Behandlungen lindern nur die Symptome, ändern aber nichts an der Krankheit.

Manuel ist trotz seines Leidenswegs ein fröhlicher Teenager, der am liebsten seine Freizeit bei der Feuerwehr verbringt. Er kommt aus einer Feuerwehrfamilie, Vater Herbert ist seit Jahren aktives Mitglied in Alland, wo nun auch Manuel mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Von der Delfintherapie erhofft man sich eine weitere Besserung. Mutter Birgit und Vater Herbert danken daher den Unterstützern herzlich.