Baden

Erstellt am 26. Juli 2016, 05:59

von Elfi Holzinger und Stefan Jedlicka

Pokemon-Fieber hat den Bezirk erreicht. Mit Handy auf Figurensuche Spiel schafft es, Jugendliche aus ihren vier Wänden herauszulocken und gemeinsam auf die „Jagd“ zu gehen.

Sascha, Mateusz, Felix, Christian und Stefan sind begeisterte Pokemon-Jäger der ersten Stunde.  |  NOEN, Holzinger. Presse

Das Pokemon- Fieber hat Baden erreicht. Und die Kurstadt scheint einer der Hotspots österreichweit für das Spiel zu sein, bei dem mittels Handy Comicfiguren in der realen Welt gefunden und „gefangen“ werden müssen. Alt und Jung sind in der Stadt und im Bezirk unterwegs auf der Suche nach seltenen Pokemons.

Über 100 Pokemon-Stopps wurden alleine in der Stadt Baden errichtet. Als Werbemöglichkeit hat beispielsweise „Judith und die Torten“ in der Grabengasse den Hype für sich entdeckt und setzt regelmäßig Pokemonmodule gratis für Besucher aus. Durch diese Module werden auf eine bestimmte Zeit selten anzutreffende Figuren angelockt. Aber auch handmodellierte Pokemon aus Marzipan werden angeboten.

Ein weiterer Hotspot der Monsterjagd hat sich in Berndorf etabliert. Hier sind dutzende Jugendliche im Theaterpark auf der Suche nach den kleinen Figuren, um sie mit ihren Mobiltelefonen einzufangen. So auch der VP-Jugendgemeinderat Mathias Luckenberger, der aus Matzendorf zu Besuch kam: „Mir gefällt am besten, dass man Leute treffen kann. Man ist im Freien und lernt auch die Sehenwürdigkeiten kennen“, erzählt der Jungpolitiker.

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