Erstellt am 08. Februar 2016, 09:03

von Stefan Jedlicka

Drei Vorschläge für die "Marke Baden". Drei Agenturen präsentieren ihre Ideen für den künftigen Auftritt der Stadt auf Drucksorten und im Internet.

Wirtschaftsstadträtin Carmen Jeitler-Cincelli (ÖVP).  |  NOEN, Foto: privat

Der Markenfindungsprozess geht ins Finale. Am 18. Februar werden drei Design-Vorschläge für den künftig vereinheitlichten Auftritt und die Kommunikation der Stadt präsentiert. Nach dem Festlegen der Stärken und meist gefragten Attraktionen Badens im Markenprozess 2014 wurde die Gestaltung der „Marke Baden“ an spezialisierte Agenturen vergeben, die von der freien Standesvertretung Design Austria für „Destinationsbranding“-Projekte empfohlen wurden.

Diese zeigen am 18. Februar vor einem Expertenbeirat ihre Vorschläge. Wirtschaftstadträtin Carmen Jeitler-Cincelli (ÖVP) betont, die Entscheidung für eine Auswahl durch eine Expertenjury aus dem Kommunikationsbereich sei ganz bewusst getroffen worden.

Politiker seien nicht vertreten. „Die Wahl für eine strategisch fundiert erarbeitete Marke ist sehr komplex. Es sollen keine Bauch- oder Geschmacksentscheidungen getroffen werden – es geht darum, das absolut Beste für eine starke Destinationsmarke zu generieren.“

Juroren kennen Stadt "hervorragend"

Die Juroren „bringen einerseits viel Know How im Bereich Kommunikation mit, kennen als Badener aber auch unsere Stadt hervorragend“, meint Jeitler-Cincelli. Es sind: Karoline Sederl von der Agentur Young & Rubicam, Tobias Federsel (Erfinder des „Inders“ als Werbefigur), Barbara Aigner-Rauscher von der Badener Firma „emotion banking“, Gustav Soucek (News Verlag), „Design Austria“- Vorsitzender Severin Filek, Stadtamtsdirektor Roland Enzersdorfer und Jeitler-Cincellis Ehemann, Werbefachmann und Sachverständiger Georg Jeitler als Koordinator.

„Alle Jurymitglieder stellen ihre Zeit kostenlos zur Verfügung. Ihnen ist es wie mir ein Anliegen aktiv zu gestalten, welches Bild in den Köpfen der Menschen von der Destination Baden entsteht“, versichert die Stadträtin. „Dabei geht es um viel mehr als ein Logo. Eine Marke ist ein Qualitätsversprechen und kann Sehnsüchte eröffnen.“ Ihr Beispiel: Kitzbühels Schriftzug mit der „Roten Gams“. Nach der Entscheidung sollen sofort die ersten Anwendungen umgesetzt werden: Eine neue Website der Stadt sowie einheitliche Drucksorten und Werbematerialien.