Baden

Erstellt am 01. August 2016, 10:36

von NÖN Redaktion

Tafel für Klesheim. Der Dialektdichter Baron Anton von Klesheim war begeisterter Badener – jetzt hat er auch eine eigene Gedenktafel erhalten.

Peter Homola, Josef Oppolzer, Herbert Mages, Gertrud Andersson, Eva Ondrey, Elisabeth Woska, Helga Hektor, Maria Feutl, Kurt Staska, Silvia Eitler, Monika Christiani, Christian Pruszinsky, Ernst Ohnheiser, Guido Radschiner, Susanne Oppolzer.  |  noen, Dusek

Nachdem der Verein Veste Rohr im Vorjahr das Grabmal des Dialektdichters Baron Anton von Klesheim am Stadtfriedhof sanierte, wurde nun an seiner letzten Adresse, der Palffygasse 33, eine Gedenktafel angebracht. „Damit führen wir das Projekt zur Erinnerung an diesen großen Badener weiter“, erklärte Vereinsgründungsmitglied Christian Pruszinsky bei der feierlichen Enthüllung der Tafel, unterstützt von Stadtchef Kurt Staska.

Der österreichische Dialektdichter betrat, obwohl klein und verwachsen, die Volksbühne in Preßburg und Pest und gab bereits 1837 „Steyersche Alpenblumen“ heraus. Der Baron trat als Vorleser seiner Dialektgedichte 1846 zuerst in Pest und Wien, dann in den österreichischen Provinzen und selbst an deutschen Höfen mit großem Beifall auf. Zur Stadt Baden hatte Baron Klesheim eine sehr enge Beziehung.

Paul Taussig berichtet in „Berühmte Besucher Badens“, dass Klesheim seit den 40ger Jahren des 19. Jahrhunderts oft in Baden war, in der Annagasse 273 lebte, mit dem Dichter Friedrich Hebbel 1863 in Baden öfters zusammentraf.