Erstellt am 09. Juni 2016, 20:44

von Freiwillige Feuerwehr

Feuerwehr befreite Zweijährigen aus Holzgeländer!. In den Donnerstagnachmittagsstunden steckte in Oberwaltersdorf (Bezirk Baden) ein zweijähriger Bub mit dem Hals zwischen Sprossen eines Holzgeländers im Obergeschoß eines Wohnhauses fest - die Feuerwehr eilte zu Hilfe.

 |  NOEN, BFK Baden/Stefan Schneider

Der Familienvater wählte den Feuerwehr-Notruf 122 und bat um Hilfe. Umgehend rückten die Oberwaltersdorfer Florianis aus, sie trafen nur wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort ein.

Behutsam drückte man die Sprossen auseinander...

Kommandant und Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Sax erkundete die Lage und lies umgehend einen hydraulischen Rettungs-Spreizer ins Obergeschoß vornehmen. Der sichtlich sehr verängstigte Bub lag weinend am Rücken liegend am Boden, sein Kopf war komplett zwischen einem Steher und einer Sprosse eines Holzgeländers in Richtung des Stiegen Aufganges durchgerutscht. Dabei wurde er mit seinem Hals eingeklemmt und konnte so nicht mehr von seinem Vater befreit werden.

Nach Absprache mit den ebenfalls alarmierten Rettungskräften und dem Familienvater wurde entschieden, mit dem hydraulischen Rettungs-Spreize die Holz-Sprosse millimeterweise soweit auseinanderzudrücken, bis der Bub wieder mit dem Kopf herausgezogen werden konnte. Diese Arbeiten wurden ganz behutsam durchgeführt, denn natürlich wollten die Einsatzkräfte ein plötzliches unkontrolliertes Brechen einer Holz-Sprosse verhindern.

Mit vereinten Kräften schaffte man es, den Zweijährigen aus seiner misslichen Lage zu befreien und schon nach wenigen Minuten konnte der Bub von seinem überglücklichen Vater sowie seiner kleinen Schwester wieder in die Arme genommen werden.

Die ebenfalls anwesenden Sanitätern des Roten Kreuz Oberwaltersdorf untersuchten den Buben sofort danach und konstatierten, dass das Kleinkind den Vorfall glücklicherweise unverletzt überstanden hatte.