Bad Vöslau

Erstellt am 14. Oktober 2016, 04:53

von Andreas Fussi

Vöslauer erweitert Areal. Erweiterung des Betriebsareals der Vöslauer Mineralwasser AG wird demnächst mit Verlegung eines Baches und der Paitzriegelgasse Realität. Firma will so fit für Zukunft sein.

Herbert Schlossnikl, Vorstand der Vöslauer Mineralwasser AG, freut sich, dass mit der Erweiterung des Betriebsareals der Betrieb für die nächsten Jahre gerüstet ist.  |  Vöslauer

Die Mineralwasserfirma Vöslauer ist derzeit mit der Neukonfigurierung ihres Firmengeländes befasst. Im Zuge dessen wird auch eine Straße verlegt und ein Bach umgeleitet, um das bereits bestehende Zeltlager in das Betriebsareal der Vöslauer AG zu integrieren.

Vorstand Herbert Schlossnikl: „Den Start der Bauarbeiten planen wir noch für dieses Jahr. Die neue Paitzriegelgasse verläuft dann zukünftig hinter der schon bestehenden Zelthalle.“

Der Aufwand der Umgestaltung sei laut Schlossnikl überschaubar. „Wir möchten damit ein zusammenhängendes zukunftsfähiges Betriebsareal schaffen, das den Anforderungen und Entwicklungen künftiger Jahre gerecht wird.

Als wichtigster Arbeitgeber der Region ist es uns stets ein Anliegen, ein modernes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen und gleichzeitig unsere Produktivität zu erhöhen. Nur so können wir langfristig Arbeitsplätze sichern und innovatives Wachstum vorantreiben.“

Die Flächen im Stadtzentrum bleiben im Besitz von Vöslauer. Schlossnikl: „Zusammen mit der Gemeinde erarbeiten wir aber gerade Möglichkeiten, wie diese Flächen, zum Beispiel durch gemischte Verbauung für die Weiterentwicklung der Stadt genutzt werden könnten.“

Im Gemeinderat wurde nun bezüglich der Verlegung der Paitzriegelgasse einstimmig der dazu notwendige Grundtausch zwischen der Stadtgemeinde und der Firma Vöslauer genehmigt. Der Teilungsplan wurde von Zivilgeometer Frosch erstellt.

Die neu entstehende Straße wird auf Kosten von Vöslauer errichtet und soll die Bezeichnung Quellenstraße erhalten. Der in der heutigen Paitzriegelgasse verlegte Kanal der Stadt sowie auch die Fernwärme- und die Lichtwellenleitung der EVN können verbleiben und werden mit Servitut gesichert.