Erstellt am 22. Dezember 2015, 05:23

von Mathias Schranz und Stefan Jedlicka

Helenenheim: Pläne für Flüchtlinge aufrecht. Flüchtlingsunterkunft noch nicht vom Tisch. NEOS-Gemeinderat Hofer-Gruber für Integrationsmaßnahmen.

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Die NÖN hat es im Oktober exklusiv berichtet: Ins "Helenenheim"sollen 90 bis 120 Flüchtlinge ziehen. „Das halte ich für eine verkraftbare Größenordnung,“ meinte ÖVP-Bürgermeister Kurt Staska damals zu der Flüchtlingsunterkunft, deren Betreuung die Diakonie übernehmen soll. Zwei Monate später sind jedoch noch keine Flüchtlinge eingezogen. Staska meint auf Anfrage der NÖN, dass das Projekt nach wie vor auf Schiene und noch nicht vom Tisch sei. Im Jänner würden dazu Pläne vorgestellt.

NEOS-Gemeinderat Helmut Hofer-Gruber sieht das Thema Integration als zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre: „Der Schlüssel dazu heißt Bildung und Arbeitsplätze.“ Die NEOS fordern eine Stärkung des Integrationsbeauftragten Peter Ramberger (VP) durch Aufbau einer Koordinationsstelle für Einheimische und Asylwerber. Dort sollen Deutschkurse organisiert und herausgefunden werden, über welche Fähigkeiten die Asylwerber verfügen, um Potenziale zu nützen.