Erstellt am 25. April 2016, 09:25

„Hochwasser der Schwechat gefährdet Personen und Sachwerte“. Eine lang vorbereitete Katastrophenschutzübung im Bereich des Badener Holzrechenplatzes sorgte am Samstag schon ab den frühen Morgenstunden für Aufsehen.

 |  NOEN, Bildstelle Bezirksfeuerwehrkommando Baden

„Hochwasser der Schwechat gefährdet Personen und Sachwerte“ - lautete die realistische Übungsannahme. Demzufolge mussten Personen mittels schnell gebauter „Schwimm-Brücke“ (=Zillensteg), Rollfähre und Seilbrücke gerettet werden.

Weiters sollten Öltanks gegen Aufschwimmen gesichert werden und ausgelaufenes Öl gebunden und gesammelt werden. Zusätzlich galt es Sandsäcke rasch und professionell zu füllen und einen Behelfsdamm zu errichten. Sehr viel Arbeit für die freiwilligen Feuerwehrleute, die den freien Samstag zur intensiven Fortbildung nutzten. Geballte „Feuerwehr-High-Tech“, die bei solchen Szenarien notwendig ist muss auch von den Einsatzkräften fehlerfrei beherrscht werden. Abgesehen davon sollten auch die unterschiedlichsten Einsatzgruppen des Bezirkes Baden die Zusammenarbeit trainieren.

Alle gesteckten Ziele wurden rascher im Stationsbetrieb erreicht als geplant. Landesfeuerwehrrat Anton Kerschbaumer und der Bürgermeister der Stadt Baden Kommerzialrat Kurt Staska waren über die erbrachten Leistungen voll des Lobes. So konnte bereits gegen Mittag die Übung erfolgreich beendet werden und alle eingesetzten Kräfte durch einen Versorgungszug der Feuerwehr mit einem schmackhaften Gulasch verköstigt werden.