Erstellt am 01. Februar 2016, 10:43

von NÖN Redaktion

Jugend-Treff gesucht. Im Zusammenarbeit mit „Tandem“ wollte Gemeinderätin Ingrid Rothensteiner wissen, wo bei der Jugend der Schuh drückt

Die geschäftsführende Gemeinderätin Ingrid Rothensteiner leitete gemeinsam mit dem Team der mobilen Jugendarbeit von Tandem die Jugendgespräche im Rathaus. Foto: Dusek  |  NOEN, Dusek

Auf Initiative der Gemeinderätin und Sozialpädagogin Ingrid Rothensteiner fand vergangene Woche ein Jugend-Hearing zusammen mit der mobilen Jugendarbeit „Tandem“ statt. Hauptthema des Abends war die Findung eines gemeinsamen Treffpunkts, abseits von Konsumzwang und ohne Anrainer durch Lärm zu stören.

„Wenn es regnet, bleibt uns nur die Tiefgarage“

„Natürlich sind wir laut, wenn wir alle mit unseren Mopeds kommen“, gesteht ein 17-Jähriger. „Und wenn es regnet, bleibt uns nur die Tiefgarage“, klagt ein Anderer. Im Generationenpark werde die Gruppe mit „komischen Blicken“ empfangen. Rothensteiner kennt die Situation: „Das Problem ist die dichte Besiedelung. Es gibt kaum einen Platz, wo ihr ungestört sein könnt – und ohne dabei jemanden zu stören“.

Auf der anderen Seite wolle man die Jugendlichen nicht „aus dem Ort verbannen“, erklärt die Sozialpädagogin. So ist das Jugendzentrum zwar das am besten Frequentierte im Triestingtal, dieses könne aber nur jeweils am Freitag seine Pforten öffnen.

„Als nächsten Schritt werde ich Gespräche mit Bürgermeister Andreas Ramharter führen, wo man einen solchen Platz umsetzen könnte“, sieht Rothensteiner die Konsequenz des Abends. Außerdem kündigt sie an, die Jugend künftig zwei bis dreimal jährlich einzuladen.