Erstellt am 24. Mai 2016, 05:44

von Stephanie Pirkfellner

Keine Umfahrung: Aus für die „Spange Alland Ost“. Bürgermeister Köck wurden Widerstände zu groß. Nun fordern Politiker Alternativen zur Verkehrsberuhigung.

Die Gegner des umstrittenen Straßenbauprojekts behielten letzten Endes die Oberhand.  |  NOEN, Foto: privat
Das Projekt hatte in den letzten Monaten für heftige Diskussionen gesorgt. Sogar eine Volksbefragung war zur geplanten Ortsumfahrung für die Wienerwald-Gemeinde durchgeführt worden.

Doch obwohl sich dabei eine knappe Mehrheit für die „Spange Alland Ost„ aussprach, kam nun das endgültige Aus. Die Spange von der A21-Anschluss-Stelle Mayerling ins Helenental wird nicht gebaut.

Die Widerstände gegen das Projekt seien zu groß gewesen, sagt Allands VP-Ortschef Ludwig Köck. Auch die Stadt Baden habe Stimmung gegen die Umfahrung gemacht. Man befürchtete nämlich eine erhebliche Steigerung der Verkehrsbelastung für das Helenental.

Resolution an das Land Niederösterreich

Laut Köck konnte außerdem mit einigen Grundstückseigentümern keine Einigung erzielt werden. Nicht zuletzt aus diesem Grund informierte er nun die Landesregierung in St. Pölten darüber, dass die Spange Ost gestorben sei.

„Wir sind aber in stetigem Kontakt und suchen jetzt nach alternativen Lösungen,“ betont Köck. Nun wenden sich die Gemeinden Alland, Heiligenkreuz und Baden gemeinsam mit einer Resolution an das Land Niederösterreich.

Man setzt jetzt auf zusätzliche Beschränkungen des Schwerverkehrs, Tempobremsen und Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit statt auf den Ausbau der Strecke durch das Helenental zwischen A21 und A2. Im Zuge der Diskussion um die Spange hatte schon Badens VP-Bürgermeister Kurt Staska vehement auf die Umsetzung solcher Alternativ- Maßnahmen gepocht.