Erstellt am 23. Februar 2016, 05:54

von Stefan Jedlicka

Kinderfest soll nun doch gerettet werden. Badener Stefan Windbichler will anstelle des heuer abgesagten „Kinderspektakels“ ein Spielefest veranstalten.

 |  NOEN, NÖN
Das von der Stadtgemeinde in den letzten Jahren veranstaltete „Kinderspektakel“ soll es heuer nicht geben (die NÖN berichtete). Notwendige Einsparungen und eher bescheidener Besuch der Veranstaltung in den letzten Jahren haben zur Absage geführt. Die Reaktionen waren wenig erfreut. In sozialen Medien wurde das Aus kritisiert. Doch der Badener Stefan Windbichler will stattdessen ein „Kinder-Spielfestival“ organisieren.

„Die Planungen werden sehr positiv von der Stadt Baden angenommen. Einer Zusammenarbeit steht nichts mehr im Wege“, freut er sich. Und hat mit seiner Firma „Smart World Entertainment“ erste Eckpunkte des Events festgelegt. Man habe bereits Musiker, eine Karaoke Station, eine „Werker&Bastel-Ecke“ sowie weitere Gruppenaktivitäten und betreute Workshops organisiert.

Bürgermeister freut sich über private Initiative

Auch mit Manuela Eitler und Dolores David-Fromm vom „WirtschaftsService“ der Stadt habe er Kontakt aufgenommen und werde von ihnen unterstützt, dankt Windbichler. „Motivation und Euphorie sind am Höhepunkt und das Konzept nimmt Form an.“ Ein genauer Termin für das Spielefest steht noch nicht fest. „Es gibt noch einiges zu klären, bevor wir definitiv sagen können, dass es stattfindet, aber derzeit läuft alles sehr gut“, so Windbichler.

Bürgermeister Kurt Staska (ÖVP) freut sich über die private Initiative. „Wir haben in den letzten Jahren gerade im Bereich Kinderbetreuung viel investiert. Das verursacht auch jährlich laufende Kosten, daher freut es mich, wenn Private die Chance ergreifen, mit Veranstaltungen auch Werbung für ihr Unternehmen zu machen und Geld zu verdienen.“ Eine finanzielle Beteiligung der Stadt will er nicht ausschließen, aber auch nicht definitiv zusagen: „Wir helfen gerne bei der Logistik und weiteren nötigen Rahmenbedingungen. Wenn es sich letztlich finanziell nicht ausgehen sollte, können wir uns natürlich zusammensetzen und darüber reden.“