Erstellt am 01. März 2016, 05:44

von Stefan Jedlicka

Auf der Suche nach 2 Millionen. Stefan Jedlicka über Badens Stadtfinanzen.

Die gute Nachricht zuerst: noch einmal mehr als drei Millionen Euro hat Badens Stadtverwaltung im vergangenen Jahr eingespart. Schon nach dem Antritt der schwarz/grünen Koalition im Jahr 2010 hatte man einen solchen Schritt gesetzt. Die schlechte Nachricht: um Spielraum für neue Investitionen zu haben, müssen noch einmal mehr als zwei Millionen eingespart werden.

Die werden wohl nicht mehr durch sparsamen Umgang mit Büroklammern und Druckerpapier aufzutreiben sein. Der eine oder andere Schnitt im Angebot der Stadt könnte also heuer nötig sein. Immerhin: Sparwille ist erkennbar. Auch in der Immobilien Baden GmbH sollen Ausgaben genauer durchleuchtet werden, als dies dem Vernehmen nach in den letzten Jahren der Fall war. Dass in der stadteigenen Gesellschaft mittlerweile rund 50 Millionen Euro Schulden aufgelaufen sind, trägt nicht zur Beruhigung bei. Kritik der Opposition an dieser Summe klingt logisch. Ist sie aber nur bedingt: denn fast ausnahmslos alle diese Investitionen wurden mit den Stimmen der Opposition beschlossen.