Erstellt am 30. März 2016, 05:34

von Alexander Wastl

Ein Treffer als gutes Omen. Alexander Wastl, über das 2:1 der Kottingbrunner über Krems.

91. Minute, Kottingbrunns Johannes Egger knallt den Ball in die Maschen. Einen Wimpernschlag Stille, ehe Publikum, Mitspieler und Trainerteam realisieren, was gerade passiert ist – der Rest ist kaum endenwollender Jubel.

Eggers Siegtreffer in der Nachspielzeit war einer dieser magischen Fußballmomente. Weit mehr, als ein Tor, das nur drei Punkte einbrachte. Der Last-Minute-Treffer beendete Kottingbrunns unrühmliche Serie in Spitzenspielen. Im Herbst gingen alle drei Duelle gegen Titelkonkurrenten verloren und auch im Vorjahr konnte man gegen Teams wie Ebreichsdorf, Leobendorf oder eben Krems nur selten reüssieren.

Alles Schnee von gestern, der Bann ist gebrochen. Kottingbrunn behält damit nicht nur die weiße Weste im Frühjahr an, sondern ist nun auch der Tabelle nach erster Verfolger der Mannsdorfer. Derartige Siege können bei einer Mannschaft ungeahnte Kräfte freisetzen.

Zu guter Letzt ist der Erfolg über die Kremser auch schlichtweg als gutes Omen zu deuten. In der Rückrunde der Vorsaison traf Christoph Monschein für den ASK Ebreichsdorf ebenfalls in der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich beim Gipfeltreffen mit Krems. Bekannterweise spielt Ebreichsdorf mittlerweile in der Regionalliga. Dort, wo Kottingbrunn hin möchte.