Erstellt am 09. Februar 2016, 05:13

von Stefan Jedlicka

Es darf schon ein bisserl mehr sein. Stefan Jedlicka über die Marke Baden und ihre Auswirkungen.

Jetzt wird es also ernst. Am 18. Februar soll eine Expertenjury die „Marke Baden“ festlegen. Aus den Vorschlägen von drei spezialisierten Agenturen, die sich mit dem Thema befasst haben – und „mehr als nur ein neues Logo“ präsentieren werden, wie Wirtschaftsstadträtin Carmen Jeitler-Cincelli verspricht.

Ist ja auch zu hoffen. Schließlich hat die Stadt schon deutlich mehr als 100.000 Euro für diesen Markenprozess springen lassen.
Ein bisschen mehr als ein Logo und eine neue Homepage darf es also schon sein. Wobei die Frage der Refinanzierung in diesem Fall ohnehin eine mehr als schwierige ist. Was Baden tatsächlich von seiner neuen Marke haben wird, bleibt abzuwarten. Die bisher festgestellten Stärken der Stadt kannten wir schon vorher. Ein auch grafisch einheitlicher Auftritt in

allen Belangen trägt sicher zum Wiedererkennungswert bei, ob sich das aber auch in Nächtigungszahlen und Handelsumsätzen niederschlägt, ist fraglich. Zu wünschen wäre es. Die Vorbereitung war professionell. Hoffentlich ist auch der Nutzen entsprechend hoch.