Erstellt am 14. Juni 2016, 05:30

von Stefan Jedlicka

(Fast) eine Insel der Seligen. Stefan Jedlicka über Licht und Schatten inBaden.

Internationales Beachvolleyball Turnier im Strandbad. Smetanas Moldau mit großem Orchester im Casino. Fußball-EM beim Public Viewing.

Nur eine Auswahl des Angebots in Baden am vergangenen Wochenende. In der Woche zuvor hieß die Auswahl: Rosenfest mit Riesenfeuerwerk im Doblhoffpark, Clubbing im Casino, Ballett im Stadttheater, und so weiter... Unmittelbar bevor stehen: Das Retro-Festival „Wipe Out“ im Kurpark, das „Imperiale Fest“, oder „Baden in weiß“. Dazu eine nur schwer überblickbare Reihe an Kulturveranstaltungen in der Stadt.

Das Bild von einer „Insel der Seligen“ liegt schon sehr nahe angesichts dieser Rahmenbedingungen. Fast schon selbstverständlich scheint es Badenern, dass ein Spaziergang durch die Stadt schon ausreicht, um Attraktionen wie Rosarium, Kurpark, Sommerarena oder Rainer-Museum zu sehen, für die Touristen teils weite Anreisewege auf sich nehmen.

Großer Wermutstropfen: Dass so viel Wohlstand auch viele kriminelle Elemente anzieht. Einbrüche und Diebstähle verunsichern viele Badener. Hier liegt die große Herausforderung für Stadtpolitik und Exekutive.